Alta Via Dolomiti Bellunesi
Schwierigkeitsgrad: T3
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Der Alta Via delle Dolomiti Bellunesi ist eine Wanderroute, die in 7 Etappen den gesamten Nationalpark der Belluneser Dolomiten durchquert. Die Strecke verläuft durch einige der wildesten und am wenigsten...
Der Alta Via delle Dolomiti Bellunesi ist eine Wanderroute, die in 7 Etappen den gesamten Nationalpark der Belluneser Dolomiten durchquert. Die Strecke verläuft durch einige der wildesten und am wenigsten besuchten Winkel des gesamten Dolomitenparks und bietet ein authentisches Eintauchen in eine unberührte natürliche Umgebung. Die Route weist beträchtliche Höhenunterschiede, wenige Aufstiegshilfen sowie Hütten auf, die ihren ursprünglichen Charakter bewahrt haben, und ausgesetzte Passagen, die Erfahrung und sicheren Tritt erfordern.
















Die Strecke beginnt in Forno di Zoldo und endet in Feltre, dabei werden die Gruppen Prampèr-Mezzodì, die Schiara, die Monti del Sole, die Piani Eterni und die Vette Feltrine durchquert. Sie verläuft auf CAI-Wegen mit einigen Varianten auf thematischen Pfaden des Parks. Die Kennzeichnung, die an wichtigen Punkten durch eine violette Glockenblume gekennzeichnet ist, kann gelegentlich unterbrochen sein: Daher ist eine gute Orientierungskompetenz besonders in den isolierteren Abschnitten unerlässlich.
Etappe 1 Forno di Zoldo - Rifugio Pramperet (4:00 h - 9,3 km)
Von Forno di Zoldo nimmt man die Straße des Val Prampèr bis zur Malga Prampèr, dann auf dem CAI-Weg 523 zum Rifugio Pramperét.
Etappe 2 Rifugio Pramperet - Rifugio Bianchet (7:00 h - 11 km)
Vom Rifugio Pramperét zum Rifugio Bianchet über die Wege 514 und 518, vorbei an den Van de Zitá und dem Val Vescovà; bis Juni ist mit Schnee zu rechnen.
Etappe 3 Rifugio Bianchet - Miniere Val Imperina (7:00 h - 19,6 km)
Vom Rifugio Bianchet in 2 Stunden hinab nach Pinei, anschließend der SR203 für 1,2 km folgen, den Cordevole überqueren und dann auf den Wegen 541/541a bis zur Herberge Valle Imperina weiterwandern.
Etappe 4 Miniere Val Imperina - Erera Brendol (7:45 h - 18,5 km)
Vom Bergbaukomplex Valle Imperina Aufstieg zur Forcella Franche (1833 m), Abstieg nach Titele, dann auf Weg 802 bis zur Forcella Pelse (1847 m) und Malga Erera Brendol.
Etappe 5 Erera Brendol - Rifugio Boz (7:00 h - 12,7 km)
Vom Hochplateau Piani Eterni Abstieg auf Weg 802 (Porzil-Variante), Überquerung des Baches Caorame, Aufstieg zur Malga Alvis (811) und Erreichen des Rifugio Boz.
Etappe 6 Rifugio Boz - Rifugio Dal Piaz (7:30 h - 13,2 km)
Vom Rifugio Boz auf dem Weg 801 zum Passo Finestra, dann Aufstieg zum Monte Zoccarè Alto und Sasso Scàrnia, Überquerung des Naturschutzreservats bis zum Rifugio Giorgio dal Piaz.
Etappe 7 Rifugio dal Piaz - Feltre (7:00 h - 17,3 km)
Vom Rifugio Dal Piàz Abstieg auf Weg 801 mit Abkürzungen, Überquerung der Croce d’Aune, Weiterweg über Norcen bis Pedavena; von dort aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Radweg nach Feltre.
Die Bewältigung des Alta Via erfordert eine für den Hochgebirgsbereich geeignete Ausrüstung. Unverzichtbar sind Wanderschuhe, Teleskopstöcke, technische Kleidung in Schichten, Regenjacke, Handschuhe und Mütze auch im Sommer.
Mitnehmen sollte man zudem einen Schlafsack-Inlett (in den Hütten verpflichtend), ein Erste-Hilfe-Set, Sonnenbrille, Sonnencreme, Powerbank, Stirnlampe mit Ersatzbatterien und eine gute Karte, die mit Offline-GPS-Apps ergänzt werden kann.
Schließlich wird ein Insektenschutzspray und eine Zeckenzange empfohlen, da diese immer häufiger in der Höhe vorkommen.
Der Alta Via Dolomiti Bellunesi ist eine anspruchsvolle Wanderung, die nur für erfahrene und gut trainierte Wanderer geeignet ist. Die Strecke enthält ausgesetzte Stellen, technische Passagen und erfordert sicheren Tritt, Schwindelfreiheit und Orientierungssinn, besonders in den abgelegeneren Abschnitten.
Die Markierung (eine violette Glockenblume) ist an wichtigen Punkten vorhanden, aber nicht immer durchgehend: Es ist unerlässlich, sich mit Karte und GPS orientieren zu können. Es gibt zwei gesicherte Abschnitte mit festen Seilen (Etappe 2 und Etappe 5), wobei die letztere nicht für Schwindelfreie empfohlen wird.
Freies Zelten ist nicht erlaubt: Das Aufstellen von Zelten ist nur mit Genehmigung in bestimmten Hütten gestattet. Es wird empfohlen, Unterkünfte rechtzeitig zu kontaktieren, um Verfügbarkeit zu prüfen und zu reservieren.
Die Anreise nach Forno di Zoldo, dem Ausgangspunkt der Alta Via Dolomiti Bellunesi, ist relativ einfach.
Die Lage des Val di Zoldo ist strategisch günstig, etwa auf halbem Weg zwischen Cortina, den Tre Cime di Lavaredo und Venedig, was interessante Abstecher zu den Schönheiten dieses Teils Norditaliens zum Trekking ermöglicht.
Mit dem Auto: Autobahn A27 (Venedig – Belluno) bis zum Ende der Autobahn. Weiter auf der Staatsstraße 51 di Alemagna bis Longarone (7 km), dort links den Schildern nach Forno di Zoldo folgen; man fährt das Val di Zoldo hinauf und erreicht Forno di Zoldo (16 km von Longarone).
Von Norden kommend: Von der Autobahn A22 des Brenners Ausfahrt Brixen nehmen, dann die Staatsstraße 49 in Richtung Bruneck/Dobbiaco befahren; bei St. Lorenzen (24 km) rechts abbiegen Richtung Val Badia, weiter bis Arabba und den Schildern nach Selva di Cadore – Forno di Zoldo folgen (48 km).
Mit dem Zug: Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind Longarone-Zoldo (ca. 20 km von Forno di Zoldo) und Belluno. Von beiden aus kann man mit Bussen der Firma DolomitiBus weiterfahren, um Forno di Zoldo zu erreichen.
Mit dem Bus: Vom Busbahnhof Belluno (gegenüber dem Bahnhof) verkehren mehrere Linienbusse der DolomitiBus, die in etwa einer Stunde das Val di Zoldo erreichen. Einige Fahrten sind am Wochenende nicht im DolomitiBus-Service enthalten. In der Provinz Belluno verkehrt außerdem die private Linie Cortina Express, die jedoch nicht direkt das Val di Zoldo bedient.
Mit dem Flugzeug: Die nächstgelegenen internationalen Flughäfen sind Treviso und Venedig – Marco Polo. Von dort aus kann man die Bahnhöfe in Treviso oder Venedig Mestre erreichen und mit dem Zug nach Longarone oder Belluno fahren, um dann dort lokale Busse zu benutzen.
T3
Die empfohlene Zeit für den Alta Via erstreckt sich von Mai bis September, wobei Tage mit Schneerisiko oder nach starken Regenfällen zu vermeiden sind. Aufgrund der Exposition und Länge der Strecke ist es wichtig, leicht, aber gut ausgerüstet zu starten.
Befolge die "Regel der 3 Wechsel": eins zum Tragen, eins sauber im Rucksack, eins zum Trocknen. Entlang der Route gibt es Hütten und Biwaks, aber es ist entscheidend, sich vorab zu organisieren, besonders in Zeiten mit hoher Besucherzahl.
Für aktuelle Informationen zu den Etappen und GPS-Spuren konsultiere die offizielle Webseite des Alta Via Dolomiti Bellunesi, es gibt dort auch eine E-Mail für direkte Kontakte.
Diese Route führt durch einen noch ursprünglichen Berg, wo der Massentourismus nicht angekommen ist. Alpine Almen, mit Leidenschaft geführte Hütten und wilde Umgebungen sind das Herzstück eines intensiven Naturerlebnisses.
Auf dem Weg kann man viele Arten von Flora und Fauna wie Gämsen und Mufflons sehen, historische Felswände durchqueren und wenig bekannte, aber beeindruckende Aussichten genießen.
Wer an technisch anspruchsvolleren Klettersteigen interessiert ist, kann später die Schiara-Variante erwägen. Um eventuelle thematische Varianten, weitere Details zur Route oder Aktualisierungen der Etappen zu erfahren, wird die offizielle Webseite empfohlen.
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