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Von Rodacherbrunn zum Titschendorfer Floßteich
leicht
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6,29 km
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Von Rodacherbrunn zum Titschendorfer Floßteich

leicht
Wanderung 5,0
Distanz
6,29 km
Dauer
02:00 h
Aufstieg
82 hm
Seehöhe
607 - 696 m
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Von Rodacherbrunn zum Titschendorfer Floßteich
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6,29 km

Die Kleinsiedlung Rodacherbrunn wurde 1570 als Rodiger Brunnen erwähnt. 1806 zog Napoleon durch den Ort und soll die noch stehende „Napoleonslinde" gepflanzt haben. Auf dem Rückzug hat er viele Gebäude,...

Beschreibung

Die Kleinsiedlung Rodacherbrunn wurde 1570 als Rodiger Brunnen erwähnt. 1806 zog Napoleon durch den Ort und soll die noch stehende „Napoleonslinde" gepflanzt haben. Auf dem Rückzug hat er viele Gebäude, u.a. den Gasthof niederbrennen lassen. In 690 m Höhe entspringt die Rodach, die in den Main mündet.

►►► An der Imbissgaststätte am Rennsteig beginnt unsere Wanderung. Wir laufen auf der Straße bis zum Waldrand und treten an der Schutzhütte in den Wald ein. Bald überschreiten wir die Straße. Der Rennsteig läuft längere Zeit in Straßennähe, wendet sich dann nach rechts und wird ein Forstweg. Wir passieren den Kirchhügel (688 m, Tafel) und gelangen an eine Wegegabel mit Sitzgruppe und Wanderwegweiser.

►►► Hier verlassen wir den Rennsteig und wenden uns in Richtung „Schwarzer Teich". Der Weg führt geradeaus, anfangs von Kastanien flankiert durch den Fichtenwald. Abfallend kommen wir an einer herrlichen, großen Wiese vorüber (Flächennaturdenkmal). Rechts des Weges stehen große Ahornbäume. Am unteren Ende fließt der Orlabach, der uns bis vor den Titschendorfer Floßteich begleitet. Er mündet unterhalb des Teiches in die Roda. Am Ende der Wiese halten wir uns
an der Wegegabel rechts.

►►► Nach einem steileren Wegestück stoßen wir auf den Titschendorfer Floßteich. Der Teich war ein Wasserspeicher für das Flößen von Scheitholz. Das nahe Titschendorf liegt unmittelbar an der Bayrischen Grenze und hat eine traurige Geschichte. Von 1620 bis 1661 wurden die protestantischen Einwohner von den katholischen Bürgern vertrieben. Der Herr von Gera erlaubte den Vertriebenen die Ansiedlung nahe dem Titschenberg und die Gründung des Ortes Titschendorf.

►►► Vom Floßteich bis nach Rodacherbrunn führt der Weg sanft bis mäßig bergan. Er führt im Pfaffengrund entlang, ist ein Naturlehrpfad und hat den Namen „Flößerweg". Anfangs sind nach die Spuren des früheren Schieferabbaus zu sehen. Links fließt in einem schmalen Wiesengrund die Rodach. Der frühere Name war Pfaffenbach. Eine mächtige Fichte erregt unsere Aufmerksamkeit. Dann treten wir aus dem Wald heraus. Wir schauen auf die typischen Schieferhäuser und die eingangs
beschriebene Napoleonslinde.

Toureninfo

Leichte Rundwanderung am Rennsteig bei Rodacherbrunn.

Technik
1 / 6
Kondition
1 / 6
Landschaft
6 / 6
Erlebnis
3 / 6
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
Bereitgestellt von Friezer
Erstellt am 25. Mai 2020
1.100 Aufrufe
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