Köflach/Gößnitz/Altes Almhaus/Rappold/Salzstiegl
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Als Köflacher wollten wir immer schon einen Weitwanderweg gehen, der sich vor unserer Haustüre befindet. Also starteten wir Ende August unseren Weitwanderweg Richtung Salzstiegl. Wir starten in Pichling...
Als Köflacher wollten wir immer schon einen Weitwanderweg gehen, der sich vor unserer Haustüre befindet. Also starteten wir Ende August unseren Weitwanderweg Richtung Salzstiegl.
Wir starten in Pichling bei Köflach und gehen über den Buschenschank Schusterbauer den markierten Wanderweg 98 entlang bis zum Gasthaus Grabenmühle.
Direkt beim Gasthaus Grabenmühle führt uns der Wanderweg neben einem Bach durch eine kleine Siedlung bis in das Bergdorf Gößnitz. Von hier aus können wir einen Blick auf die Gleinalpe werfen.
Unser Weg führt uns weiter uns über den Sendemasten Gößnitz bis zum Sägewerk Schmidt. Ab hier geht es auf einem gut markierten Wanderweg weiter Richtung Altes Almhaus.
Nach ca. 5 Kilometern kommen wir auf die "Gmoa-Alm". Hier haben wir einen herrlichen Ausblick auf die umliegenden Täler und Landschaften.
Nach weiteren 2 Kilometern Fußmarsch, kommen wir an der Bergrettunshütte am sogenannten Ochsenstand vorbei. Unser Weitwanderweg führte uns die Gößnitzabfahrt entlang. Die Bergrettungshütte wurde 1955 errichtet. Viele Unfälle passierten auf der Gößnitzabfahrt und so reifte bei der Ortsstelle Köflach der Entschluss eine Diensthütte zu errichten um Verletzte versorgen zu können. Bei Schlechtwetter, gibt es auch einen Schutzraum, in dem man Zuflucht suchen kann.
Weiter geht es nach einer kurzen Pause Richtung Rappold. Hier hat man die Option entweder einen kurzen Einkehrschwung beim Alten-Almhaus zu machen oder gleich Richtung Rappold weiterzugehen. Der Weg ist gut beschildert.
Am Rappold angekommen, haben wir den höchsten Punkt mit 1928 Meter erreicht. Nachdem wir kurz einen Blick auf die wunderschöne, aber nach dieser Gehzeit auch ziemlich anstrengenden Strecke werfen, steigen wir ab zum Salzstieglhaus und erreichen unser Ziel.
Fazit: eine wunderschöne Wanderung mit Blick auf die umliegenden Berge, die bei warmem Wetter einiges an Kondition abverlangt.
Ab der Gmoa gibt es immer wieder Wasserquellen, an denen man sich bedienen kann. Trotzdem sollte man genügend Wasser und eine kleine Verpflegung mitnehmen. Wir wurden am Salzstieglhaus abgeholt. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, hier zu nächtigen und am nächsten Tag den Rückweg über die Pack anzutreten. Ab der Pack bzw. Edelschrott kommt man auch gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wieder nach Köflach zurück. Oder man "beißt hinein" und geht über die Pack und den Hirzmannstausee nach Köflach zurück.

Buschenschank Schusterbauer
Gasthaus Grabenmühle
Gmoa (wenn geöffnet)
Altes Almhaus
Salzstieglhaus
Ja
Ja
Ja
Ja
leichter Rucksack, Regenschutz, Verbandszeug, leichte Bergschuhe
GKB Endstation Köflach
ca. 2 Liter Wasser und Verpflegung
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