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Via Alpina durch die Steiermark
schwer
Fernwanderweg
222,48 km
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Via Alpina durch die Steiermark

schwer
Fernwanderweg
Distanz
222,48 km
Dauer
55:37 h
Aufstieg
7.232 hm
Seehöhe
367 - 2.134 m
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Via Alpina durch die Steiermark
schwer
Fernwanderweg
222,48 km

Fotos unserer User

Auf über 5.000 km und 341 Tagesetappen durch alle acht Alpenstaaten: Slowenien, Italien, Österreich, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich und Monaco - das ist die Via Alpina. Die Via Alpina...

Beschreibung

Auf über 5.000 km und 341 Tagesetappen durch alle acht Alpenstaaten: Slowenien, Italien, Österreich, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich und Monaco - das ist die Via Alpina. Die Via Alpina ist ein internationaler Weitwanderweg von Triest nach Monaco. Er eröffnet dem Wanderer die ganze Schönheit und Vielfältigkeit des Alpenbogens. Neben dem größten, zusammenhängenden Naturraum Europas stellen die Alpen auch Lebensraum für ca. 13 Millionen Menschen dar. Ihre Jahrhunderte alten Traditionen zeugen von den außergewöhnlichen Ansprüchen, die die raue Natur der Bergwelt an seine Bewohner stellt und legen gleichzeitig Zeugnis von dem Erfindungsreichtum und der Zähheit der Bevölkerung ab. Für die Via Alpina wurden übrigens keine neuen Wege angelegt, sondern das bestehende Wegenetz genutzt und verbunden.

Wegverlauf
Wegverlauf
Karte
Via Alpina durch die Steiermark
schwer
Fernwanderweg
222,48 km
Soboth
(1.058 m)
Siedlung
0,0 km
Alpengasthof Messner
(1.058 m)
Restaurant
0,0 km
Gasthof Mörth
(1.057 m)
Restaurant
0,0 km
Rothwein
(952 m)
Siedlung
6,4 km
Messkapelle hl. Klemens
(953 m)
Andachtsstätte
6,4 km
Sankt Bartlmä
(972 m)
Siedlung
9,7 km
Sankt Lorenzen
(945 m)
Siedlung
11,8 km
Mlinarjev vrh
(777 m)
Gipfel
14,0 km
Proter Kapelle
(556 m)
Andachtsstätte
21,4 km
Sterglegg
(435 m)
Siedlung
22,8 km
Eibiswald
(383 m)
Dorf
24,1 km
Pizzeria & Kebaphaus MEMO
(381 m)
Restaurant
24,4 km
Kreuzkirche
(375 m)
Andachtsstätte
24,5 km
Aussichtsturm Garber
(498 m)
Aussichtspunkt
27,1 km
Buschenschank Garber
(498 m)
Restaurant
27,1 km
Höchwirth Kapelle
(651 m)
Andachtsstätte
29,8 km
Sankt Oswald ob Eibiswald
(747 m)
Siedlung
34,5 km
Brendlhütte
(1.564 m)
Schutzhütte
46,3 km
Die Kramerin
(1.633 m)
Andachtsstätte
48,1 km
Glitzfelsen
(1.828 m)
Gipfel
50,7 km
Kleiner Frauenkogel
(1.861 m)
Gipfel
51,8 km
Koralpenhaus
(1.965 m)
Schutzhütte
56,4 km
Großer Speikkogel
(2.140 m)
Gipfel
57,8 km
Seespitz
(2.066 m)
Gipfel
58,4 km
Hühnerstütze
(1.989 m)
Gipfel
60,1 km
Weinofen
(1.726 m)
Gipfel
64,9 km
Weinofenblick
(1.666 m)
Restaurant
65,1 km
Pauluskapelle
(1.679 m)
Andachtsstätte
65,6 km
Weberkogel
(1.805 m)
Gipfel
67,7 km
Wildbachsattel
(1.605 m)
Bergsattel
68,7 km
Fichtenhof und Hebalmranch
(1.296 m)
Restaurant
77,6 km
Pfarrkirche hl. Martin
(1.116 m)
Andachtsstätte
85,0 km
Pack
(1.121 m)
Dorf
85,1 km
Samerkreuz
(1.183 m)
Andachtsstätte
85,6 km
Knödelhütte
(1.410 m)
Schutzhütte
89,7 km
Hirschegger Alm
(1.871 m)
Gipfel
95,9 km
Peterer Sattel
(1.745 m)
Bergsattel
100,5 km
Salzstiegelhaus
(1.543 m)
Restaurant
104,0 km
1580
(1.573 m)
Bergsattel
107,9 km
Altes Almhaus
(1.647 m)
Restaurant
109,8 km
Gaberlhaus
(1.547 m)
Restaurant
112,7 km
Gaberl
(1.551 m)
Gebirgspass
112,7 km
Dr.Otto-Koren-Hütte
(1.560 m)
Schutzhütte
113,0 km
Scherzberg
(1.624 m)
Gipfel
116,3 km
Steinplan
(1.670 m)
Gipfel
123,2 km
Teufelsloch
(1.460 m)
Flur/Gelände
124,3 km
Rachau
(763 m)
Dorf
133,2 km
Rachauer Hof
(762 m)
Restaurant
133,2 km
Pfarrkirche hl. Oswald
(760 m)
Andachtsstätte
133,3 km
Fuchs und Henne
(725 m)
Restaurant
135,6 km
Gobernitz
(632 m)
Siedlung
138,6 km
Moschee
(635 m)
Andachtsstätte
140,2 km
Knittelfeld
(644 m)
Stadt
140,4 km
Neuhautzenbichl
(655 m)
Dorf
141,3 km
Braunikapelle
(684 m)
Andachtsstätte
142,1 km
Tremmelberg
(1.194 m)
Gipfel
145,9 km
Seckau
(848 m)
Dorf
149,1 km
Hl. Dreifaltigkeit
(895 m)
Andachtsstätte
150,9 km
Strassenwald
(873 m)
Flur/Gelände
151,3 km
Landgasthaus Kaiser
(860 m)
Restaurant
157,6 km
Ingering II
(860 m)
Siedlung
157,7 km
Klementikapelle
(1.227 m)
Andachtsstätte
167,5 km
Seeboden
(1.229 m)
Flur/Gelände
168,0 km
Kettentalalm
(1.583 m)
Flur/Gelände
175,5 km
Bergerhube
(1.201 m)
Schutzhütte
178,5 km
Triebental
(1.172 m)
Siedlung
179,5 km
Triebentalhütte
(1.102 m)
Schutzhütte (unbewirtschaftet)
183,1 km
Gasthof Braun
(1.104 m)
Restaurant
183,4 km
Brodjäger
(1.016 m)
Restaurant
186,3 km
Gasthaus Triebenerhof
(706 m)
Restaurant
191,8 km
Trieben
(708 m)
Dorf
191,8 km
Filialkirche hl. Johannes der Täufer
(752 m)
Andachtsstätte
195,1 km
Dietmannsdorf bei Trieben
(768 m)
Dorf
195,2 km
Kaiserau
(1.094 m)
Gebirgspass
198,5 km
Paradies
(787 m)
Siedlung
201,7 km
Admont
(643 m)
Dorf
203,8 km
Hall
(668 m)
Dorf
206,7 km
Pyhrgasgatterl
(1.308 m)
Bergsattel
214,7 km
Rohrauerhaus
(1.308 m)
Schutzhütte
214,8 km
Bosruckhütte
(1.044 m)
Schutzhütte
216,9 km
Trattenbacher Genussstub'n
(847 m)
Restaurant
218,9 km
Gasthof Familie Gruber
(651 m)
Restaurant
222,0 km
Spital am Pyhrn
(658 m)
Bahnhof
222,3 km
Toureninfo

Der violette Weg der Via Alpina führt durch die östlichen Gebiete der Alpen, von den Karawanken durch die Berge Sloweniens, die Bundesländer Kärnten, Steiermark, Oberösterreich, Salzburg und Tirol bis nach Bayern und ins Allgäu. Der Wegabschnitt durch die Steiermark bringt uns von den sanften Bergen des Schilcherlandes an der slowenisch-steirischen Grenze zu den schroffen Gipfeln des Nordens im Nationalpark Gesäuse. Es ist eine Wanderung durch eine vielfältige Landschaft mit ebensolchen Geschichten.

Technik
k.A.
Kondition
4 / 6
Landschaft
k.A.
Erlebnis
k.A.
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
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Karte
Via Alpina durch die Steiermark
schwer
Fernwanderweg
222,48 km
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Weginformationen
Wegverlauf

Elf Tagesetappen haben wir für Sie zusammengestellt. Wobei gilt: Das ist nur ein Vorschlag. Vielleicht möchten Sie den einen oder anderen Abstecher einplanen, an einem Ort länger bleiben? Jedenfalls empfehlen wir Ihnen, sich zusätzlich gutes Kartenmaterial zu besorgen und auf Ihren inneren Reiseführer zu horchen. Unsere Route entlang der Via Alpina führt großteils über Wald- und Wiesenwege und zum Teil steinige Pfade im alpinen Bereich. Manchmal lässt sich ein kurzes Stück entlang der einen oder anderen schwach frequentierten Straße leider nicht umgehen.

Wir starten im Wanderdorf Soboth im Südwesten der Steiermark an der Grenze zu Kärnten. Die Via Alpina kommt von Lavamünd herauf in das Wanderdorf mit seiner Passlage. Die erste Etappe bringt uns heute nach Eibiswald, das als das Österreichische Weitwanderzentrum gilt, denn hier treffen sich neben der Via Alpina auch der Mariazellerweg, der Europäische Fernwanderweg E 6 (geht von Kilpisjärvi im Nordwesten von Finnland bis zu den Dardanellen in der Türkei), der Südalpenweg 03 (verläuft von Bad Radkersburg über Kärnten bis Bozen in Südtirol) und der Nord-Süd-Weitwanderweg 05 (führt vom Waldviertel über die Steiermark, unter anderem über den Hochschwab, nach Kärnten).

1. Tagesetappe

Soboth (1.065 m) – Krummbach (663 m) – St. Lorenzen (947 m) – Radlpass (662 m) – Eibiswald (361 m)

In leichtem Bergab verlassen wir das wunderschön am Fuße der Koralm gelegene Wanderdorf Soboth. Ein Großteil des Weges führt uns durch den Wald, zum Teil direkt an der slowenischen Grenze entlang bis zum Radlpass. Auf diesem Abschnitt begegnen wir auch den alten Grenzsteinen nach dem Vertrag von St. Germain. der am 10. September 1919 unterzeichnet wurde und die Grenze nach dem 1. Weltkrieg neu festlegte. Bald verlässt die Via Alpina den Grenzbereich und es geht für uns über Felder und Wiesen in den schönen Ort Eibiswald im Südwesten der Heimat des Schilchers, eines besonderen Weines, der seinen Geschmack und seine Farbe der Blauen Wildbacherrebe zu verdanken hat. Hier treffen wir auch auf die Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein", die auf einer Nord- und einer Südroute vom Dachstein-Gletscher bis ins steirische Weinland führt.

Details zu dieser Etappe

2. Tagesetappe

Eibiswald (361 m) – Höchwirtkapelle (651 m) – St. Oswald ob Eibiswald (747 m) – Schwanberger Brendl Hütte (1.566 m)

Von Eibiswald an der Schilcherweinstraße geht es für uns heute wieder retour ins Gebirge! Die Etappe führt über den schönen Ort St. Oswald am Fuße der Koralpe zur Schwanberger Brendl Hütte. Etwa 1.500 Höhenmeter müssen bewältigt werden, wobei der Weg recht abwechslungsreich durch Wald, über Wiesen und Felder führt und man immer wieder an traditionellen Bauernhöfen vorbeikommt. Diese sind wunderschön mit Blumen geschmückt und umgeben von Obstbäumen - welch wunderbares Fotomotiv.

Details zu dieser Etappe

3. Tagesetappe

Schwanberger Brendl Hütte (1.566 m) – Glitzfelsen (1.828 m) – Ochsenstein (1.987 m) – Koralpenhaus (1.960 m)

Von der Schwanberger Brendl Hütte, die inmitten einer Alm gelegen ist, führt uns der Weg auf dieser recht kurzen Etappe über sanfte Almböden genau entlang der Grenze zwischen den Bundesländern Kärnten und Steiermark zum Koralpenhaus und eröffnet dabei wunderbare Panoramen über das gesamte Lavanttal. Wir überqueren die Gipfel des Glitzfelsen, des Kleinen Frauenkogels und des Ochsensteins, bevor wir zum Koralpenhaus gelangen. Die Aussicht Richtung Süden reicht bis zu den Steiner und Julischen Alpen und nach Westen bis zur Saualpe. Das Koralpenhaus liegt nur wenige Meter unterhalb des höchsten Gipfels der Koralm, dem Großen Speikkogel. Er lädt zu einem Sonnenunter- oder -aufgang der Extraklasse ein.

Details zu dieser Etappe

4. Tagesetappe

Koralpenhaus (1.960 m) – Weinebene (1.668 m) – Hebalm (1.296 m) – Pack (1.169 m)

Anfangs folgt die Route dem Wegverlauf über die blumenreichen Almböden der Weinebene und der Handalm. So geht es hoch über den Tälern über die sanften Höhenrücken vorbei an der markanten Radarstation "Goldhaube" am Großen Speikkogel mit seinen 2.140 Metern. Über die Weinebene gelangen wir bald zur Pauluskapelle, die zum Gedenken von Weitwanderern errichtet wurde. Der weitere Weg bringt uns auch zu den sogenannten Öfen, interessanten Felsformationen aus quarzreichem Plattengneis. Diese sind auch Namensgeber des Koralm Kristall Trails, der in 4 Tagen vom Gaberl ins Wanderdorf Soboth bringt. Über die Hebalm führt der Weg dann leicht abwärts zunehmend im Wald in den hübschen, kleinen Ort Pack.

Details zu dieser Etappe

5. Tagesetappe

Pack (1.169 m) – Hirscheggeralm (1.733 m) – Peterer Sattel (1.745 m) – Salzstiegelhaus (1.543 m)

Die Packalpe besticht durch ihre sanften Formen, die durch Verwitterung entstanden sind - ein Zeichen für ein äußerst altes Gebirge. Diese Etappe führt über die weitläufigen Almböden der Hirscheggeralm und bietet wunderschöne Aussichten und aussichtsreiche Bummelei, die besonders schön im Spätsommer ist, wenn sich die Almmatten goldgelb färben. Über den Peterer Sattel gelangen wir zum Salzstiegelhaus am Hirschegger Sattel, das außen und innen durch viel Handarbeit und Liebe zum Detail einen sehr schönen Aufenthalt verspricht.

Details zu dieser Etappe

6. Tagesetappe

Salzstiegelhaus (1.543 m) – Altes Almhaus (1.650 m) – Gaberl (1.547 m)

Weiße Lipizzanerpferde mitten auf der Alm!? Berühmt wurden die wunderschönen Pferde durch die Wiener Hofreitschule. Hier verbringen sie ihre Sommer, und im Bundesgestüt Piber sind sie zu bewundern. Diese kurze Etappe verspricht eine gemütliche Wanderung durch die Wälder und über die Almen der Stubalpe. Die Besteigung des Rappoldkogels mit einem zusätzlichen Zeitaufwand von etwa 1 1/2 Stunden bietet uns eine wunderbare Alternative zum Waldweg und zeichnet sich durch eine schöne Aussicht über die waldreiche Steiermark sowie den Blick zur nächsten Alm aus, auf der gemütliche Hütten wie das Alte Almhaus zu einer längeren Rast einladen.

Details zu dieser Etappe

7. Tagesetappe

Gaberl (1.547 m) – Steinplan (1.670 m) – Rachau (760 m) - Gobernitzberg (870 m) – Knittelfeld (643 m)

Wiederum steht uns eine sehr schöne und abwechslungsreiche Etappe bevor. Ziel ist heute Knittelfeld, eine Stadt, die vor allem mit den Eisenbahnbau durch das Murtal in engem Zusammenhang steht. 1861 war Baubeginn und bis heute ist die Stadt auch eine Eisenbahnerstadt - ein Museum ist Beweis dafür. Vom Gaberl führt uns der Weg durch bewaldetes Gebiet zur Turneralm und zum Steinplan, dem höchsten Punkt dieser Etappe - er ist gleichzeitig auch ein wunderschöner Aussichtspunkt. Danach geht der Weg auf einem nur zum Teil bewaldeten Bergrücken entlang, der immer wieder Einblicke in die Täler gewährt, bevor wir in die Rachau hinunter gehen und über den Gobernitzberg nach Knittelfeld gelangen.

Details zu dieser Etappe

8. Tagesetappe

Knittelfeld (643 m) – Tremmelberg (1.194 m) – Seckau (843 m) – Ingering II (861 m)

Am Tremmelberg, dem höchsten Punkt der Etappe erwartet uns ein riesiger Aussichtsturm mit 220 Holzstufen, der den zwei Türmen der Benediktinerabtei Seckau nachempfunden, wunderbare Ausblicke auf die Gleinalm, Stubalpe und die Seckauer Alpen eröffnet. Die mächtige Abtei Seckau gilt übrigens als eines der herausragenden Wahrzeichen der Steiermark. Die Etappe führt uns von der Eisenbahnerstadt Knittelfeld im Murtal über den Tremmelberg mit seinem "Turm im Gebirge" und über Seckau in den kleinen Ort Ingering II in der Gaal.

Details zu dieser Etappe

9. Tagesetappe

Ingering II (861 m) – Kettentörl (1.846 m) – Trieben (709 m)

Die Überquerung der Seckauer Alpen und somit eine der schönsten, aber auch längsten Etappen an der Via Alpina steht bevor. Der Ingeringsee, in dem sich das Kettentörl mit den umliegenden Bergen spiegelt, stellt dabei den ersten Höhepunkt dieser Etappe dar. Wie ein Juwel liegt er in der Landschaft. Durch lichten Bergmischwald und Almböden gelangt man auf das Kettentörl, von wo aus man einen eindrucksvollen Blick in das Ingering- und in das Triebental genießt. Beim Aufstieg werden wir von Alpenrosen begleitet und je nach Jahreszeit färben die Heidelbeersträucher entlang des Weges die Hänge rosa, grün oder tiefrot. Vor dem Kettentörl erreichen wir auch noch eine Moorlandschaft, die wir durchwandern - ein Beweis mehr wie glücklicherweise naturbelassen die Niederen Tauern sind.

Details zu dieser Etappe

10. Tagesetappe

Trieben (709 m) – Gh. Nagelschmiede (1.094 m) – Admont (640 m)

Diese Etappe ist gemütlich und nicht sehr lange. Den Übergang, der schon in früheren Zeiten für den Transport des Haller Salzes in den Süden genutzt wurde, nutzt nun auch die Via Alpina. Der Gasthof Nagelschmiede, damals wie heute bewirtschaftet, lädt uns zur Rast ein, bevor wir in die Nationalpark Gemeinde Admont mit seiner weltberühmten Klosterbibliothek gelangen. Admont, das "Tor zum Gesäuse" ist seit 2002 Nationalparkgemeinde und somit Teil des jüngsten Nationalparks Österreichs. Der Name Gesäuse rührt vom gewaltigen "Sausen" her, das die Enns hier an ihrer Engstelle beim Durchbruch zwischen Buchstein und Hochtor entwickelt - ein Naturschauspiel, das ihresgleichen sucht. Ein absolutes Muss: Der Besuch der weltgrößten Stiftsbibliothek im barocken Benediktinerstift in unserem heutigen Etappenort. Auch hier treffen wir wie schon in Eibiswald und im Bereich der Koralm/Pack auf die Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein", die auf einer Nord- und einer Südroute vom Dachstein-Gletscher bis ins steirische Weinland führt.

Details zu dieser Etappe

11. Tagesetappe

Admont (640 m) – Mühlau (741 m) – Rohrauerhaus (1.302 m) – Spital am Pyhrn (640 m)

Von einer Nationalparkgemeinde in die nächste, lautet das Motto unserer letzten Etappe auf der Durchschreitung der Steiermark von Süd nach Nord. Entlang des Salzlehrpfades mit der traumhaften Bergkulisse der Haller Mauern gelangen wir zum Rohrauerhaus. Neben dieser lädt auch die Bosruckhütte zu einer Einkehr ein, bevor es für uns durch die wildromantische Dr.-Vogelsangklamm bergab nach Spital am Pyhrn geht. Von hier aus besteht ein guter Zuganschluss um wieder über Graz nach Eibiswald zurück zu gelangen. Von Eibiswald bringt uns noch das Wandertaxi nach Soboth.

Details zu dieser Etappe

Ausrüstung

Notruf Bergrettung: 140

Tipp zur Notfallmeldung – Antworten auf die sechs W-Fragen geben: Was ist passiert? Wieviele Verletzte? Wo ist der Unfall passiert (eventuell GPS-Koordinaten)? Wer meldet (Rückrufnummer)? Wann ist der Unfall passiert? Wetter am Unfallort?

Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter: Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Wasserflasche sollte immer gut griffbereit in einer Seitentasche sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat oder Wanderkarte, gehören obenauf. Eine Notfallsausrüstung inklusive Blasenpflaster gehört in jeden Rucksack und eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer!

Anreiseinformationen
Anreise

Detaillierte Informationen zur Anreise finden Sie hier.

Öffentliche Verkehrsmittel

ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at

Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store

Parken

Beim zentralen Wanderausgangspunkt Soboth-Ort stehen genügend Parkplätze zur Verfügung.

Zusatzinfos & Tipps
Zusatzinfos

Steiermark Tourismus, Tel. +43 316 4003, www.steiermark.com

Detailinformationen zur Via Alpina: www.viaalpina.org

Die stillen Pfade der Via Alpina - Unterwegs auf dem Violetten Weg Evamaria Wecker, Bruckmann Verlag, 2011 ISBN 978-3-7654-4857-7 www.steiermark.com/buecher

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