Großarltal: 3-Tages-Wanderung von Kitzstein (Gabel) zum Kreuzeck
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1. Tag:
Von der Sonneggbrücke führt ein Forstweg durch den Fichten-Hochwald bergwärts zur Muggenfeldalm (nicht bewirtschaftet) und zurMaurachalm. Über Steige durch den Wald können Sie den Weg ein wenig...
Von der Sonneggbrücke führt ein Forstweg durch den Fichten-Hochwald bergwärts zur Muggenfeldalm (nicht bewirtschaftet) und zurMaurachalm. Über Steige durch den Wald können Sie den Weg ein wenig verkürzen. Auf einmal beginnt sich der Wald zu lichten und Almwiesen machen sich breit. Auf der Maurachalm werden Sie mit Köstlichkeiten aus der eigenen Produktion verwöhnt. Die Maurachalm ist die nördlichste Alm im Großarltal und diese ist besonders für die erlesenen Schnäpse (Vogelbeer oder Holler) bekannt. Die Sennleute singen und musizieren hier sehr oft. Aufstieg über die Auhofalm (nicht bewirtschaftet) auf die Kitzstein (Gabel). Abstieg über die Oberwandalm (nicht bewirtschaftet) zur Karseggalm. Die Karseggalm ist wohl eine der urigsten Hütten im ganzen Alpenraum und mit ihren ca. 400 Jahren zählt sie auch zu den ältesten. Kommt man in die Hütte, so wird man gleich überrascht. Der Boden im Inneren der Hütte ist mit Lehm und Baumrinde ausgelegt. Es kann schon sein, dass die „Wehstatt“, so heißt die „Küche“ in einer alten Hütte, voll Rauch ist. Hier befindet sich nämlich, wie sich die meisten Menschen nicht mehr vorstellen können, eine offene Feuerstelle. Es wird eine Spezialität aus dem Großarltal hergestellt: der Knetkäse. Diesen bekommt man sonst auf keiner Hütte mehr, da man eben eine offene Feuerstelle braucht, um den Käse zu räuchern. Von der Karseggalm wandern Sie noch eine halbe Stunde zur Unterwandalm. Nach dieser Tagestour werden Sie mit Köstlichkeiten aus der eigenen Produktion wie Brot, Butter, Käse, Speck oder Wurst verwöhnt. Wenn dann der Hirter (Senner) zu seiner Ziehharmonika greift und sich die Sonne schön langsam neigt, steht einem gemütlichenHüttenabend nichts mehr im Weg.
2. Tag:
Geweckt werden Sie auf der Alm mit dem Läuten der Kuhglocken. Nach einem kräftigen Almfrühstück führt Sie die Wanderung zuerst wieder retour zur Karseggalm. Aufstieg über die Oberwand- und die Promaualm(beide nicht bewirtschaftet) auf den Penkkopf und weiter auf das Gründegg. Vom Penkkopf sowie vom Gründegg haben Sie einen wunderbaren Panoramablick zum einen zu den Hohen Tauern mit den ersten Dreitausendern und zum anderen zum Tennen- und Hagengebirge und zum Hochkönig. Wanderung entlang des Bergkammes bis zum Filzmoossattel. Direkt am Sattel ist ein besonders schön gestalteter Enzian, der die Wanderer den ganzen Salzburger Almenweg über begleitet. Ca. 50 m oberhalb des Filzmoossattels ist die Filzmooshöhe. Wenn man sich jetzt umdreht, dann sieht man den majestätisch über das Ellmautal wachenden Draugstein. Dieser Berg ist einer von drei Kalkbergen bei uns im Tal und dem Lehm am Draugstein werden heilende Wirkungen nachgesagt. Gleich zwei Almhütten erwarten einem auf der Draugsteinalm, die linke ist die Schrambachhütte, die rechte die Steinmannhütte. Auf beiden gibt es Köstlichkeiten aus der eigenen Produktion (Käse, Butter, Brot, Speck, Wurst, Schnaps) und auf beiden können Sie auch übernachten.
3. Tag:
Nach einem herzhaften Almfrühtstück führt Sie der Weg zum Draugsteintörl. Von hier haben Sie bereits einen schönen Ausblick auf den Tappenkarsee, demgrößten Gebirgssee in den Ostalpen. Herrliche Kammwanderung zum Kreuzeck und Abstieg über das Glettenalmgebiet zur Glettenalm. Belohnt werden die Wanderer mit einer kräftigen Jause bestehend aus selbstgemachten Almprodukten. Der Abstieg erfolgt entweder über den Forstweg oder alle, die es etwas sportlicher möchten, können den Wanderweg über die Ragglalm (nicht bewirtschaftet) zur Hallmoosalm (nicht bewirtschaftet) nehmen. Von hier gibt es die Möglichkeit, sich mit dem Wandertaxi abholen zu lassen oder mit dem eigenen Auto ins Tal zu fahren. Alternativ können Sie auch noch durch den Wald bis nach Hüttschlag/Karteis wandern.

2. Tag: Wanderung von der Unterwandalm zur Karseggalm (ca. 1/2 h), Aufstieg auf dem Weg Nr. 72 durch die herrlichen Almmatten über die Oberwandalm zur Promaualm (beide nicht bewirtschaftet). Aufstieg den Grat entlang (Weg Nr. 67) nach rechts auf den Penkkopf, 2.011 m und weiter auf das Gründegg, 2.168 m (ca. 2 1/2), von hier herrliche Kammwanderung auf dem „Ellmautal-Höhenweg“ (Weg Nr. 64) bis zum Filzmoossattel, 2.062 m (ca. 3 h). Abstieg am Weg Nr. 54A den beiden Draugsteinalmen, 1.778 m (ca. 3/4 h) – Nächtigung auf der Steinmannhütte oder Schrambachhütte. Gesamtgehzeit ca. 6 3/4 Stunden
3. Tag: Wanderung von den Draugsteinalmen auf dem Weg Nr. 54 auf das Draugsteintörl, 2.077 m (ca. 1 h). Gratwanderung entlang des Weges Nr. 54 bis zum Karteistörl, 2.145 m (ca. 1 h). Wanderung am Weg Nr. 53 auf das Kreuzeck, 2.204 m (ca. 1/4 h). Abstieg am Weg Nr. 52A durch Almwiesen zur Glettenalm, 1.760 m (ca. 1 h) und weiter nach am Weg Nr. 52A über die Ragglalm, 1.646 m (nicht bewirtschaftet) zur Hallmoosalm, 1.300 m (ca. 2 h - nicht bewirtschaftet). Von hier Fahrmöglichkeit mit dem PKW oder dem Wandertaxi. Ansonsten Abstieg am Weg Nr. 24, 25B nach Hüttschlag/Karteis (ca. 1 h von der Hallmoosalm). Gesamtgehzeit: ca. 5 1/4 Stunden
Ja
Bergschuhe mit Profilsohle, etwas Obst, Getränke (Getränkeflaschen zum Wiederbefüllen), Wind- und Regenschutz, Toilettenartikel, warme Kleidung und Kleidung zum Wechseln, Taschenlampe, Mini-Apotheke, Wanderkarte, Sonnencreme, Schokolade- oder Müsliriegel, …
Prends suffisamment à boire et à manger pour les randonnées de la journée, car tu n’atteindras une cabane qu'à la fin de chaque randonnée journalière.
Fahrt mit dem Auto oder dem Wandertaxi über den Sonneggweg im Ortsteil Au bis zur Sonneggbrücke.
Parkplatz Sonneggbrücke
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