Von Bad Schandau auf den Hohen Schneeberg
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Die Tour ist eine Streckenwanderung und vom Profil her eher mittelschwer - verläuft zum Großteil auf Wald und Forstwegen, aber bietet auch einige knackige Aufstiege über Treppen und ein paar Passagen über...
Die Tour ist eine Streckenwanderung und vom Profil her eher mittelschwer - verläuft zum Großteil auf Wald und Forstwegen, aber bietet auch einige knackige Aufstiege über Treppen und ein paar Passagen über Pfade. Auf Grund der gesamten Länge wird die Tour aber unsererseits als schwer eingestuft und kann als anspruchsvolle Tagestour an einem Tag absolviert werden.
Wem die Tour aber für einen Tag zu lang ist, kann nach ca. 15 Kilometern in der Rotsteinhütte (einer Trekkinghütte) übernachten und findet mehr Infos dazu bei den Details.
Start der Tour ist am Nationalparkbahnhof in Bad Schandau, den man optimal mit der S-Bahn Dresden erreicht. Von diesem aus geht es dann zunächst ein Stück die Straße (B169) in Richtung Osten entlang, von der man einen schönen Blick auf Bad Schandau hat.
Nach ca. 800 Metern geht es dann scharf nach rechts Täppichtsteig in Richtung Kleinhennersdorf hinauf (roter Strich), wo man auch da erste Mal auf den Forststeig – eine linkselbige Trekkingroute trifft. Dieser Trekkingroute mit einem gelben Strich als Markierung, die zum Teil einfach auf Bäume gepinselt wurde, folgt man dann bis über den Kleinhennersdorfer Stein.
Auf dem Kleinhennersdorfer Stein empfiehlt sich ein Abstecher zur gleichnamigen Aussicht mit wunderbarem Blick auf den rechtselbigen Teil der Sächsischen Schweiz. Dazu befinden sich auf dem Kleinhennersdorfer Stein drei sehr interessante und imposante Höhlen - die Lichterhöhle, Hampelhöhle und die Eishöhle, wobei man die Letztere zum Teil etwas zwischen den Felsbrocken suchen muss.
Nach dem Kleinhennersdorfer Stein geht es dann weiter zum Papststein, auf denen einen der rote Punkt führt und von dem aus man nicht nur das Ziel der Tour – den Hohen Schneeberg -, sondern auch noch die ganze linkselbige Sächsischen Schweiz sehen kann.
Als nächstes führt die Tour nach Cunnersdorf, wofür man nach dem Abstieg vom Papststein eine kurzes Stück der Straße in Richtung Cunnersdorf folgen muss, bevor es dann nach links über eine zunächst Waldweg und dann Feldweg weiter dem gelben Strich nach geht. Am nächsten Wegweiser biegt man dann rechts ab und folgt dem roten Strich bergab über den Kirchsteig bis nach Cunnersdorf.
In Cunnersdorf angekommen, kann man direkt am Wegesrand die neugotische neuromanische Kirche zu Cunnersdorf sowie einige schöne Fachwerkhäuser bestaunen, bevor es nach einem kurzen Stück durch den Ort weiter zum Katzstein geht - gelber Strich.
Wieder im Wald angekommen, verlässt man dann den Weg mit dem gelben Strich und biegt nach links ab – folgt dann dem grünen Punkt bis über den Katzstein zum Rotstein.
Auf dem Katzstein sollte man auf keinen Fall die Aussichtspunkte „Signal“, Katzsteinfels und Schneebergblick verpassen, von denen man atemberaubende Eindrücke gewinnen kann.
Der Rotstein selbst ist nur ein kleiner Klettergipfel mit aber einer interessanten Steinstrucktur und eben leicht rötlichen Farbe. Nach dem Rotstein geht es dann weiter den Forststeig entlang bis zur Rotsteinhütte – einer Trekkinghütte in der man gegen Gebühr übernachten kann.
Nach der Rotsteinhütte folgt man zunächst weiter dem Forststeig bergab und denn ein Stück nach rechts über den Mittelhangweg, bevor man diesen nach einem scharfen Abzweig nach links über den Nässeweg verlässt und diesem bis runter in den Grund zum Cunnersdorfer Bach folgt. Im Grund angekommen, geht man dann weiter nach rechts die Forststraße entlang und folgt der Beschilderung zum Fuchsteich dem Fuchsbachweg entlang. Dabei kommt man unter anderem an der alten Flößerbrücke und einigen sehr interessanten Felsformationen vorbei, bevor man den geschützten Fuchsteich erreicht.
Hinter dem Fuchsteich folgt man dann einem Pfad über die Deutsch-Tschechisch-Grenze und dann weiter einigen Forstwegen bis man auf einer befestigten Straße wieder auf den Forststeig trifft. Diesem und dem grünen Strich folgt man dann bis auf den Hohen Schneeberg, von welchem man eine spektakuläre Aussicht hat.
Der Turm auf dem hohen Schneeberg ist dabei zwar grundsätzlich geschlossen, den Schlüssel erhält man aber für nur 1 Euro im Kiosk dahinter.
Für den Abstieg nach SnÄžník (Schneeberg) empfiehlt sich zunächst dem gelben und grünen Strich weiter über den Hohen Schneeberg und dann dem roten Strich hinab nach SnÄžník zu folgen. In SnÄžník angkommen kann man dann direkt von dem Hotel mit Wirtschaft „HÅebenová bouda“ (Kammbaud) an der Hauptstraße mit dem Wanderbus zurück nach Königstein oder gar Pirna fahren.
Einige Aussichtspunkte sind ungesichter und erfordern etwas Trittsicherheit. Ansonsten ist die Strecke an sich ungefährlich und verhältnismäßig einfach.
The current timetable for the Dresden S-Bahn can be found here: www.vvo-online.de/de/fahrplan/fahrplanauskunft/index.cshtml
The current timetable for the hiking bus can be found here: www.vvo-online.de/de/fahrplan/fahrplanbuch/linien?line=242
Für die Tour empfiehlt es sich auf den jeden Fall genügend Verpflegung dabei zu haben, denn bis auf die Baude auf dem Papststein am Anfang und einem Gasthof in Cunnersdorf sowie die Baude auf dem Hohen Schneeberg, gibt es keine Einkehrmöglichkeiten auf der Strecke. Dazu ist festes Schuhwerk klar von Vorteil und Wanderstöcke erleichtern einem das vorankommen.
Wer außerdem die Höhlen auf dem Kleinhennersdorfer Stein einmal etwas genauer unter die Lupe nehmen möchte, sollte auch noch eine Taschen- oder gar Stirnlampe dabei haben.
Dazu empfiehlt es sich immer in Fernglas dabei zu haben, um die schönen Aussichten noch besser erleben und genießen zu können!
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