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Tiirismaa-Rundweg, Hollola
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4,78 km
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Tiirismaa-Rundweg, Hollola

Distanz
4,78 km
Dauer
01:23 h
Aufstieg
63 hm
Seehöhe
165 - 233 m
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Tiirismaa-Rundweg, Hollola
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4,78 km

Die geschützten Mischwälder am Nord- und Südwesthang, der südlich gelegene Soisalmen-Moor und die Felsen von Pirunpesä repräsentieren die vielseitige Natur in Tiirasmaa. Pirunpesä ist schon seit dem 19....

Beschreibung

Die geschützten Mischwälder am Nord- und Südwesthang, der südlich gelegene Soisalmen-Moor und die Felsen von Pirunpesä repräsentieren die vielseitige Natur in Tiirasmaa. Pirunpesä ist schon seit dem 19. Jh. eine bekannte Sehenswürdigkeit. Das Felsgestein des Gebiets gehört zu den härtesten Quarziten, die man in Finnland antrifft. 

Das Naturschutzgebiet Pirunpesä wurde 1970 gegründet und es gehört zum Natura-2000-Netzwerk. Aufgrund des Naturschutzes sind zahlreiche Bäume sehr alt, und an ihren Zweigen wachsen Bartflechten. Wie die Bartflechten können auch Ausflügler und Wanderer die frische und saubere Luft genießen. Entlang der Waldwege lohnt sich eine Rast am Unterstand der Martta-Hütte, um sich am mitgebrachten Proviant zu erfreuen.

Wegverlauf
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Tiirismaa-Rundweg, Hollola
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Wanderung
4,78 km
Toureninfo

Tiirismaa ist die höchste Erhebung in Südfinnland und erhebt sich an höchster Stelle auf 223 Meter über dem Meeresspiegel. Die faszinierende und vielseitige Natur ist von landesweiter nationaler Bedeutung. Pirunpesä, eine Natursehenswürdigkeit auf dem Rundweg, ist eine die Quarzitfelsen von Tiirismaa durchziehende Felsenschlucht, die eine für ganz Südfinnland einzigartige Naturformation repräsentiert.

Technik
k.A.
Kondition
2 / 6
Landschaft
5 / 6
Erlebnis
5 / 6
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
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Tiirismaa-Rundweg, Hollola
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4,78 km
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Weginformationen
Wegverlauf

Am Ausgangspunkt des Tiirismaa-Rundwegs steht eine Infotafel etwa 50 Meter vom Parkplatz entfernt. Der Rundweg hat rot-orangene Markierungen an Bäumen, sodass man ihm einfach folgen kann. Entlang des Tiirismaa-Rundwegs findet man Informationstafeln, auf denen über die durch die Eiszeit geformte Landschaft und Natur sowie über die Bedeutung der Region für die Entwicklung des Finnischen Rundfunks berichtet wird. 

Vom Ausgangspunkt geht der Weg über eine kurze Strecke über unebenes Gelände, bis er nach links unten abbiegt und zu einem kleinen moorigen Teich führt. Der Weg führt danach rechts auf einen breiten Waldweg. Auf der linken Seite liegt das Naturschutzgebiet des Soisalmen-Moors.

Nach dem Feuchtgebiet geht es eine kurze Strecke bergauf, bis der Pfad dann nach rechts in den Wald führt- An dieser Stelle kann man etwa 100 Meter weiter geradeaus gehen und einen Aussichtspunkt aufsuchen, von dem sich der Blick auf die Seenlandschaft des Iso-Tiilijärvi-Sees öffnet.

Der Tiirismaa-Rundweg wird im Wald schmaler und steiniger. Unter den Steinen und Felsbrocken der ersten Steigung des Weges rauscht ein unterirdischer Bach. Ihn hört man insbesondere im Frühling und Spätherbst. Der Pfad führt weiter nach oben durch einen stimmungsvollen Tannenwald. Der Moosboden des Waldes glänzt anmutig in einem Hellgrün.

Nach dem Anstieg gelangt man an eine Wegkreuzung, und der Weg führt nun weiter über ebenes Gelände.  Der Pfad fällt ab in einen hellen Mischwald durchzogen von Adlerfarn. Auf der rechten Seite liegt ein kleines Moorgebiet. An seinem Rand steht eine Bank, auf der man sich ausruhen und die Moorlandschaft bestaunen kann.

Von dieser Stelle ist es nur ein kurzer Weg zu einem Waldweg, auf dem man nach rechts abbiegt und den Markierungen folgt, bis man kurz danach auf der linken Seite an einem Anstieg auf den Unterstand der Martta-Hütte trifft. Die Martta-Hütte liegt an einem schönen und ruhigen Platz in einem jungen Kiefernwald. An dem Unterstand gibt es eine Feuerstelle, an der man vor dem Schlussabschnitt eine gute Gelegenheit zu einer Pause hat.

Nach Marttas-Hütte führt der Weg in Richtung Pirunpesä. Das Gelände wechselt und ist streckenweise steil und steinig. Als Krautschicht finden sich als dominierende Arten des Heidewaldes Blaubeeren und auf trockeneren Felsböden Heidekraut. Dank des Naturschutzgebiets haben zahlreiche Bäume ein beträchtliches Alter und an ihren Ästen wachsen Bartflechten, die sich in der sauberen Luft und unberührten Natur wohlfühlen.

Bei der Ankunft in Pirunpesä trifft man zuerst auf eine Feuerstelle, die von Holzbänken umgeben ist. An der Feuerstelle gibt es kein Brennholz, das bei Bedarf selbst mitzubringen ist.

Etwas tiefer öffnet sich die Schlucht Pirunpesä. Pirinpesä ist der Höhepunkt der Route und eine beeindruckende Naturformation. Die Felsspalte ist an manchen Stellen einige Meter breit und ihre Wände bis zu 20 Meter hoch. Die Schlucht Pirinpesä ist aus einem Saalband im Grundfels von Tiirismaa entstanden, dessen Steinmaterial über die Jahrtausende verwitterte und auseinanderbrach.

Zum Ende der Eiszeit, vor etwa 12 000 Jahren, verriegelte der südliche Rand des Kontinentalgletschers den durch Schmelzwasser entstandenen Eissee auf der Nordseite der Felsen von Tiirismaa. Die Schlucht von Pirunpesä entstand, als sich die Wassermassen des Eissees über das Saalband des Grundfelsens nach Süden Bahn brachen und dabei lockeres Steinmaterial mitnahmen. Feinkörniges Material wurde mit dem Strom weiter fortgeschwemmt, aber größere Stücke bildeten als Geröll eine Rinne am südlichen Durchbruch.

Nach Pirunpesä geht es eine Strecke auf einem breiteren Waldweg weiter, und danach führt der Weg links in einen stimmungsvollen Tannenwald, bis man am Ende des Rundwegs wieder am Parkplatz und Endpunkt ankommt.

Geologische Highlights

Ja

Familientauglich

Ja

Ausrüstung

Auf den Rundweg sollte man zum Feuermachen entsprechende Utensilien mitnehmen. Gemäß der Gründungsurkunde des Naturschutzgebiets Pirunpesä ist es u.a. untersagt, in der Natur Material zum Feuermachen zu sammeln. Am Unterstand der Martta-Hütte findet man Brennholz für ein Feuer.

Die Route ist streckenweise einfach aber auch anspruchsvoll zu begehen. Bei Regen und feuchtem Wetter kann der Weg glatt sein und Pfützen bilden, sodass wasserfestes Schuhwerk empfehlenswert ist. 
 

Sicherheitshinweise

Auf dem Rundweg hat man teilweise schwer begehbares Gelände sowie steile Steigungen und steiles Gefälle. Der Weg ist an zahlreichen Stellen steinig und vom Wurzelwerk der Bäume durchzogen. Insbesondere bei feuchtem und regnerischem Wetter ist Vorsicht geboten, denn die Baumwurzeln und glatten Steine bergen Gefahren.

Anreiseinformationen
Anreise

Zum Ausgangspunkt des Rundwegs gelangt man mit dem eigenen Auto. Von Lahti kommend fährt man die Hämeenlinnantie etwa 7 km Richtung Hollola, biegt dann rechts in die Messiläntie, der man etwa 1 km folgt. Danach biegt man rechts in die Televisiotie. Die Televisiotie ändert sich nach der Kreuzung Keskikankaantie in Arvi Hauvosentie und der Parkplatz Tiirismaa befindet sich an der Kreuzung der Straßen. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Lahti kommt man mit dem Bus in die Nähe des Ausgangspunktes vom Tiirismaa-Rundweg.

Weitere Informationen (auf Englisch):
http://www.lsl.fi/english/

Parken

Der Parkplatz und Ausgangspunkt des Tiirismaa-Rundwegs befindet sich in unmittelbarer Nähe der Kreuzung Televisiotie, Arvi Hauvosentie und Keskikankaantie.

Zusatzinfos & Tipps
Zusatzinfos

Die Arvi-Hauvonen-Straße führt zum Radio- und Fernsehmast von Tiirismaa. Arvi Hauvonen war ein finnischer Pionier in den Anfängen der Radioübertragungen, der als junger Mann im Jahr 1923 mit ersten Radioübertragungsversuchen begann. Arvi Hauvonen zog 1926 nach Lahti und wurde dort Leiter der Radiostation. Im selben Jahr nahmen die Finnischen Rundfunkanstalten ihr eigenes Radioprogramm in Betrieb. Die große Sendestation wurde 1928 in Lahti fertiggestellt und  die Übertragungen des Finnischen Rundfunks konnten in großen Teilen des Landes empfangen werden. Lahti war der erste staatliche Sender, und mit seiner Fertigstellung wurde das Sendernetz in Finnland weiter ausgebaut.

Weitere Informationen (auf Englisch):

Visit Lahti
www.visitlahti.fi/en  

Radio- und Fernsehmuseum, Mastola
https://www.lahdenmastola.fi/en/

Tipps

Die am wunderschönen Ufer des Vesijärvi-Sees in Hollola gelegene mittelalterliche Feldsteinkirche, die Kirche der Heiligen Maria, ist heutzutage das historische Zentrum von Päijät-Häme. Noch heute gehört sie zu den bedeutendsten mittelalterlichen Kirchen von Häme und ist die beliebteste Sehenswürdigkeit in Hollola. In der authentischen Umgebung der Kirche wird alle zwei Jahre im Rahmen einer Mittelalterveranstaltung der Mittelaltergesellschaft von Hollola das Mittelalter lebendig.

Den Burghügel Kapatuosia auf der Nordseite der Kirche erreicht man über markierte Naturpfade und Treppen. Von dem Aussichtsturm auf der Spitze der durch einen eiszeitlichen Gletscher entstandenen Moräne hat man eine fantastische Aussicht über die Seenlandschaft von Hollola. 

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