WEINROUTE - LAND DES MUSCAT UND DER RINDERZUCHT
Zwischen Weinbergen und Garrigue befindest du dich im Pays de Lunel, einem Land lebendiger Traditionen im Herzen der Petite Camargue, geheimnisvoll und authentisch...Spaziere im Schatten der Dörfer oder...
Zwischen Weinbergen und Garrigue befindest du dich im Pays de Lunel, einem Land lebendiger Traditionen im Herzen der Petite Camargue, geheimnisvoll und authentisch...
Spaziere im Schatten der Dörfer oder unter den Caladons in Lunel... und lausche den Steinen... Lass dich von dem Geheimnis der römischen Brücke von Ambrussum verzaubern, so romantisch, und vor allem von den Weinen dieser Region, dem Muscat de Lunel und dem AOC Languedoc St-Christol! Aber auch wandern... zu Fuß, zu Pferd, mit dem MTB, im Kanu, umgeben von Pferden, Stieren und Flamingos...
Du bist in einem mediterranen Garten: Atme tief durch!






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Bekannt für seinen berühmten Muscat, haben ihm seine mittelalterlichen Ursprünge ein reiches Erbe hinterlassen. Nicht verpassen: das Gefängnisturmmuseum mit seinen bewegenden Zeugnissen, die man im Schein einer Fackel entdeckt, das Médard-Museum, eine beeindruckende Sammlung alter Bücher. Folge dem historischen Rundgang durch diese Stadt Languedoc, berühmt im 12. und 13. Jahrhundert für ihre jüdische Gemeinde von Ärzten, Philosophen und Übersetzern, sowie der Arkaden-Marktplatz, die Caladons, das gotische Haus Philippe le Bel, die Kapelle der Büßer, die Baltard-Hallen, nicht zu vergessen den Jean-Hugo-Park mit jahrhundertealten Bäumen und die neuen Arenen. Der Kanal von Lunel, Erinnerung an den ehemaligen Hafen, führt uns zu den Feuchtgebieten der Camargue.
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Gallorömischen Ursprungs, besitzt es eine typische Winzerarchitektur des 19. Jahrhunderts, deren breite Tore für die Durchfahrt von Fuhrwerken mit Fässern gedacht sind. Nicht verpassen: sein Schloss-Rathaus in einem bewaldeten Park mit geschützten Baumarten. Die Route führt dann in die Hügellage des berühmten Muscat de Lunel-Weinbergs. Ein natürlicher Süßwein, der den Wohlstand dieses Gebiets sicherte. Prächtige Anwesen zeugen davon, darunter das berühmte Anwesen Tour de Farges, Eigentum der Familie Sabatier d’Espeyran seit dem späten 18. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert wurde das Schloss zu einem Salon internationalen Kulturs. Gustave Courbet verewigte es in einem seiner Gemälde «Blick auf die Tour de Farges» (Musée Fabre in Montpellier).
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Im Herzen der Produktion von Muscat de Lunel gelegen, offenbaren majestätische Weinbauerschlösser die prestigeträchtige Geschichte dieses Weins, der einst bei den großen Höfen Europas beliebt war. Zu entdecken bei einer Wanderung zu Fuß oder mit dem MTB.
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Sitz einer der wichtigsten Komtureien des Malteserordens, abhängig vom Großpriorat Saint-Gilles, haben seine berühmten Weine eines der ersten Rechte zur Kennzeichnung der Fässer erhalten (Vorgänger der AOP). Das Dorf ist Startpunkt von Wanderwegen.
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Entlang der Flussufer und beim Aufstieg zum Hügel bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Roque de Saint-Sériès (spektakuläre Klippen über dem Vidourle), eine Orientierungstafel hilft bei der Lagebestimmung. Eine Klettersteiganlage wurde eingerichtet sowie ein Startpunkt für Kanutouren.
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Seine romanische Kirche war Schauplatz dramatischer Ereignisse während der Religionskriege. Die Route schlängelt sich zwischen zwei mit Garrigue bedeckten Hügeln. Am höchsten Punkt bietet ein schöner Aussichtspunkt eine 360°-Entdeckung der Umgebung (Cévennes, Mont Ventoux …).
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Besitzt eine bedeutende archäologische Stätte: Ambrussum. Dieses gallorömische Oppidum an der Via Domitia zeugt noch von der städtischen Organisation in der Antike: die Ambroix-Brücke zum Überqueren des Vidourle, die gepflasterte Straße, das untere Viertel mit ehemaliger Herberge, Ruinen von Thermen, Wohnstätten, Brunnen und die obere Stadt, ein befestigter Bereich auf dem Hügel. Kehre zurück und überquere den Vidourle in Richtung Aubais. Hier laden ein breiter Strand, eine Strandwirtschaft und die Moulin de Carrière (links am Ufer) zu einer Picknickpause ein.
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Überragt vom ehemaligen Schloss, genannt das Versailles des Languedoc, entführt das Dorf in die Traditionen der Rinderzucht. Entfliehe in die Wiesen einer Manade, achte auf die „empegues“, Stencils mit Traditionen der Camargue, die auf Haus Türen gemalt sind. Der Schlossplatz, im Denkmalverzeichnis, verwandelt sich bei den Festlichkeiten in eine temporäre Arena.
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Geburtsort zweier großer Staatsdiener: Emile Jamais, Abgeordneter des Gard, und Gaston Doumergue, der 1924 Präsident der Republik wurde. Im 19. Jahrhundert begünstigte der Weinanbau den Handel mit Weinen und Bränden. Davon zeugen die großen Natursteinhäuser mit Weinkellern und Lagern um einen Hof mit schmiedeeisernen Gittern.
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Durchgangsort, wie die Überreste der alten Via Domitia zeigen, die hier den Rhôny im Furt überquert, bot das 16. Jahrhundert dem Dorf die Möglichkeit zur Wiederbelebung der Antike und schuf die Königsstraße.
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Der Dorfplatz vereint einen wunderschönen Bestand an Fassaden aus der Dritten Republik. Aimargues ist die Heimat von Fanfonne Guillerme, eine der ersten Manadierinnen des 20. Jahrhunderts.
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Im Zentrum des Dorfes entdeckt man das Schloss von Guillaume de Nogaret, von dem nur der Bergfried aus dieser Zeit erhalten ist. Seine Fassade ist ein Juwel der Renaissance-Architektur des unteren Languedoc. Im Schlossinnenhof zu besichtigen: das Museum der Volkskunst und -traditionen Paul Pastre.
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