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VENUS_RUNDE

leicht
Wanderung 4,3
Distanz
10,46 km
Dauer
02:36 h
Aufstieg
153 hm
Seehöhe
416 - 490 m
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Den Ausgangspunkt verlassen wir westlich des SPAR-Marktes, gehen in der Klosterstraße – an der Kirche vorbei – die B135 nordwärts bis zur Abzweigung Feldgasse. Von der Feldgasse über das Kaiserfeld geht...

Beschreibung

Den Ausgangspunkt verlassen wir westlich des SPAR-Marktes, gehen in der Klosterstraße – an der Kirche vorbei – die B135 nordwärts bis zur Abzweigung Feldgasse. Von der Feldgasse über das Kaiserfeld geht es weiter nach Fading bis zum Kleinkraftwerk vor dem ersten Mostlandlteich. Dieses Kraftwerk mit einer Leistung von 5 kW wurde im Jahr 1912 vom Wasserkraftpionier, Müllermeister Karl Klinger, eröffnet. Er grub selbst den Stollen zwischen Weinbach und Innbach und konnte so den Höhenunterschied zwischen den beiden Wasserläufen zur Produktion erneuerbarer Energie nutzen. Nach dieser ersten Nutzungsstufe wurde das Wasser vom Weinbach am Wasserrad in der Mühle ein zweites Mal genutzt, bevor es unterhalb wieder in den Innbach eingeleitet wurde.
Dort zweigen wir rechts ab und wandern am Fußweg entlang der 3 Mostlandlteiche, wo wir nach dem Innbach den Weinbach überqueren. Gleich danach biegen wir rechts ab und bereits nach ca. 100 m wieder links Richtung Höftberg.

Auf dieser Anhöhe, genau genommen beim Baumgartner in Baumgarting, zerschellte am 23. Februar 1944 ein von deutschen Jägern abgeschossener amerikanischer Bomber. An dieser Stelle verlief auch die Bayrische Staatsgrenze durch Gaspoltshofen von 1809 – 1816. Durch den Frieden von Schönbrunn kamen das Innviertel und die „Parzellen des Hausrucks“ an Frankreich und wurden dem Bündnispartner Bayern überlassen. Die Staatsgrenze teilte die Pfarre Gaspoltshofen von 1810 bis 1816. Höftberg wurde Grenzgebiet, das Schusterbauer-Anwesen war französisch-bayrisches Grenzamt, zwischen Aich und Fading wurde der Innbach erreicht und bildete die Grenze bis Jeding, Gaspoltshofen wurde bayrisch, Hub und Oberbergham blieben österreichisch. Die Straße nach Niederthalheim war der weitere Grenzverlauf, bis am 1. Mai 1816 die früheren Verhältnisse und die Pfarre Gaspoltshofen wieder hergestellt wurden.

Knapp einen Kilometer nach der Ortschaft Fading verlassen wir die Straße der Beschilderung folgend nach links. Entlang des Waldes gehen wir bis zur Markierung, dann in den Wald, die Höftbergerleiten hinunter, um dann vorbei an der Reitanlage Königmairgut www.reitanlage-koenigmairgut.at in Watzing rechts auf die Gallspacher Straße B135 einzubiegen. Schon nach 200 m verlassen wir die B135 wieder links abbiegend, um ansteigend durch ein kleines Waldstück dem Feldweg Richtung Westen zu folgen.

Die Venus von Watzing wurde im Jahre 1909 von Georg Famler, Wegmacher in Watzing, in der Jaklmair-Schottergrube in der Höftbergerleiten bei Watzing gefunden. Es handelt sich um eine Bronzestatue aus der Römerzeit. Sie wird in die Zeit zwischen 200 bis 300 n.Chr. datiert. Mehrere Funde in dieser Schottergrube legen die Vermutung nahe, dass an dieser Stelle ein römischer Gutshof oder eine römische Ansiedlung bestanden hatte. Die 20,5 cm große Venus ist im OÖ. Landesmuseum im Original zu sehen.

Kurz nach Durchquerung des Aspoltsberger Holzes erreichen wir die Ortschaft Aspoltsberg, vorbei am Alpaca Hof www.alpacas-aspoltsberg.com

Danach verlassen wir den Güterweg, um bergab durch das Grünland zu wandern, überschreiten den wilden Innbach bei Hairedt und kommen nach einem nicht zu steilen Anstieg am Distlberg an. Am Distlberg angekommen, genießen wir einen herrlichen Blick nach Süden. Hinter dem dominanten Traunstein erkennen wir Erlakogel und bei klarer Sicht sogar den 100 km entfernten Dachstein. Rechts davon schweift der Blick über den Feuerkogel, das Höllengebirge bis zum Schafberg. Links vom Traunstein das Tote Gebirge mit Großem Priel und die Erhebungen des Nationalparks Kalkalpen.

Nun geht es bergab bis Hörmeting. Wir erreichen rechts abbiegend die Wilhelmsberger Straße L1179, biegen bereits nach 50 m wieder links ab und überqueren den Weinbach. Anschließend biegen wir rechts ab Richtung Hofing. Auf Höhe des Putenhofes Söllinger (Ab-Hof-Verkauf: 07735 6603) biegen wir nach links, um auf der Haager Straße L520 nochmals links abzubiegen. Nach 150 m führt die Markierung rechts auf einen Feldweg. Kurz danach geht es links wieder zur Haager Straße L520, auf die wir rechts einbiegen um sie aber bereits nach 50 m links abbiegend Richtung Wiesenstraße zu verlassen. Diese führt uns ostwärts zurück in das Ortszentrum zum Ausgangspunkt.

Wegverlauf
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Toureninfo

Die Venus von Watzing, eine Bronzestatue aus der Römerzeit, legt die Vermutung nahe, dass an der Fundstelle ein römischer Gutshof oder eine römische Ansiedlung bestand. Die Wanderung führt vorbei an den Mostlandlteichen in Fading und über die Höftbergerleiten zur Reitanlage Königmairgut in Watzing. Weiter geht es über Aspoltsberg (Alpacas) auf den Distlberg mit seiner herausragenden Rundumsicht, und zurück über Hörmeting und Hofing nach Gaspoltshofen.

Wegbeschaffenheit
Asphalt
Schotter
Wiese
Technik
1 / 6
Kondition
1 / 6
Landschaft
4 / 6
Erlebnis
5 / 6
Ganzjährig begehbar
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
Bereitgestellt von spressler
Erstellt am 22. Oktober 2018
6.137 Aufrufe
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Alternativen

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Geologische Highlights

Ja

Ausrüstung

Festes Schuhwerk

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