Mit App navigieren
Hol diese Tour auf dein Handy
Karte
Naturdenkmäler im Kreis Viersen
mittel
Radfahren
43,20 km
QR-Code scannen und Navigation in der bergfex App beginnen
QR Code
Wandern & Tracking
Wandern & Tracking
Download für iOS
Download für Android

Naturdenkmäler im Kreis Viersen

Distanz
43,2 km
Dauer
02:55 h
Aufstieg
119 hm
Seehöhe
40 - 80 m
Track-Download
Karte
Naturdenkmäler im Kreis Viersen
mittel
Radfahren
43,20 km

Der Kreis Viersen offenbart auf einer regionalen Radtour seine vielfältigen Naturdenkmäler. Diese Objekte von Seltenheit und ästhetischem Wert sind für Wissenschaft und Heimatkunde relevant und stehen...

Beschreibung

Der Kreis Viersen offenbart auf einer regionalen Radtour seine vielfältigen Naturdenkmäler. Diese Objekte von Seltenheit und ästhetischem Wert sind für Wissenschaft und Heimatkunde relevant und stehen unter Schutz, erkennbar an ihrer grün-weißen Plakette.

Die Route startet in Schwalmtal-Waldniel, nahe der Kirche Sankt Michael, und führt durch die Landschaft, vorbei an Narrenmühle sowie der Altstadt Viersen-Dülken. Ein frühes Highlight ist die stattliche Winterlinde bei der Luzienkapelle; ihr Holz galt Germanen als heilig, heute dient sie Imker:innen als Bienenweide.

Auf dem BahnRadweg nach Nettetal-Lobberich begegnet man einer blauen Atlaszeder, einem auf der Roten Liste geführten Baum aus dem Atlas- und Rif-Gebirge. Nach der Kirche Sankt Sebastian und durch eine Lindenallee nach Nettetal-Breyell erhebt sich ein majestätischer Riesenmammutbaum – „Vater der Bäume“ und eines der höchsten Exemplare weltweit.

Die Tour führt über teils unbefestigte Wege durch Nettetal-Schaag und die Happelter Heide. Bei Schwalmtal-Amern lädt ein Abstecher zur Grabeskirche Sankt Anton ein, wo eine imposante Blutbuche mit charakteristischem roten Laub beeindruckt. Sie ist Sauerstofflieferant, Kohlendioxidspeicher und wirkt an heißen Tagen als natürliche Kühlung.

Durch das Landschaftsschutzgebiet Kranenbachniederung führt die Strecke zurück nach Schwalmtal-Waldniel. Am evangelischen Friedhof markiert eine weitere Blutbuche, die „Königin des Waldes“, den letzten Höhepunkt dieser Rundtour, die am Ausgangspunkt ihren Abschluss findet.

Wegverlauf
Wegverlauf
Karte
Naturdenkmäler im Kreis Viersen
mittel
Radfahren
43,20 km
Waldniel
(65 m)
Stadt
0,1 km
Berg
(66 m)
Siedlung
2,0 km
Naphausen
(68 m)
Siedlung
3,3 km
Hausen
(63 m)
Siedlung
6,8 km
Busch
(64 m)
Siedlung
8,3 km
Viersen
(45 m)
Stadt
9,2 km
Dülken
(60 m)
Stadt
9,3 km
St. Lucia Kapelle
(53 m)
Andachtsstätte
14,6 km
Boisheim
(55 m)
Dorf
15,2 km
Pütterhöfe
(58 m)
Siedlung
15,8 km
Dyck
(47 m)
Dorf
17,3 km
Vierhöfe
(56 m)
Flur/Gelände
19,3 km
Lobberich
(49 m)
Stadt
25,1 km
Krankenhauskapelle
(47 m)
Andachtsstätte
25,3 km
Nette
(51 m)
Flur/Gelände
26,2 km
Pestkapelle St. Rochus
(42 m)
Andachtsstätte
26,8 km
La Caverna
(42 m)
Restaurant
26,8 km
Sassenfeld
(44 m)
Siedlung
26,9 km
Lüthemühle
(40 m)
Restaurant
27,1 km
Ristorante Vito's
(43 m)
Restaurant
27,6 km
Burgschänke im Weyer Kastell
(46 m)
Restaurant
28,0 km
Breyell
(49 m)
Dorf
29,3 km
Am Berg
(47 m)
Flur/Gelände
29,9 km
Schaag
(50 m)
Dorf
31,5 km
Kindter Kapelle
(53 m)
Andachtsstätte
32,1 km
Kindt
(53 m)
Siedlung
32,2 km
Jägerhaus
(53 m)
Flur/Gelände
33,4 km
Amerner Weg
(59 m)
Flur/Gelände
34,1 km
St. Gertrudis
(55 m)
Andachtsstätte
35,7 km
Dilkrath
(55 m)
Dorf
35,8 km
St. Anton
(53 m)
Siedlung
38,9 km
Amern
(50 m)
Dorf
39,8 km
Geneschen
(49 m)
Siedlung
40,2 km
Unten in der Linde
(48 m)
Flur/Gelände
40,5 km
Im Schlottbruch
(46 m)
Flur/Gelände
40,5 km
Linde
(49 m)
Siedlung
40,6 km
Rieth
(51 m)
Siedlung
41,0 km
An Rieth
(50 m)
Flur/Gelände
41,0 km
Schier
(52 m)
Siedlung
41,3 km
An Rüsgen
(49 m)
Flur/Gelände
41,4 km
Rüsgen
(54 m)
Siedlung
41,5 km
Waldniel
(65 m)
Stadt
42,9 km
Toureninfo
Technik
k.A.
Kondition
4 / 6
Landschaft
k.A.
Erlebnis
k.A.
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
Bereitgestellt von Brigitte Odinius
Tour teilen
Karte
Naturdenkmäler im Kreis Viersen
mittel
Radfahren
43,20 km
Fehler
Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es erneut.
Weginformationen
Wegverlauf

Die Knotenpunkte zum Nachfahren:
24 – 20 – Richtung 40 – 37 – 67 – 63 – 87 – 1 – 14 – 50 – 9 – 65 – 38 – 24
Im Juni beginnt die Radroute des Monats in Schwalmtal-Waldniel am Knotenpunkt (KP) 24 an der katholischen Kirche Sankt Michael und führt vorbei an Naturdenkmälern im Kreis Viersen. Insgesamt gibt es im Kreisgebiet 82 Naturdenkmäler. Aufgrund ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit sowie ihres Wertes für die Wissenschaft, Heimatkunde und Naturverständnis bedürfen Sie eines besonderen Schutzes. Diese werden jährlich kontrolliert und sind an einer dreieckigen grün-weißen Plakette erkennbar.
Die Route verläuft zunächst auf Wirtschaftswegen über den KP 20 in Richtung KP 40. Die Radelnden passieren die Narrenmühle und erreichen die Altstadt in Viersen-Dülken. An der Kreuzung Moselstraße / Schöffengasse führt die Route links ab Richtung Viersen-Boisheim. Vorbei an Feldern geht es zum ersten Naturdenkmal des Rundkurses am KP 37. Neben der Luzienkapelle steht eine etwa 150 Jahre alte Winterlinde. Diese ist rund 15 Meter hoch und ihr Stammumfang misst etwa vier Meter. Lindenholz galt bei den Germanen als „Heiliges Holz“ und eignet sich aufgrund der weichen und gleichmäßigen Beschaffenheit besonders gut zum Schnitzen. Heute schätzen Imker die Linde während der Blüte als Bienenweide.
Die Tour führt über den KP 67 zum KP 63. Weiter geht es auf dem BahnRadweg Richtung Nettetal-Lobberich. Im weiteren Verlauf zum KP 87 passieren die Radelnden linksseitig ein weiteres Naturdenkmal. Die circa 140 Jahre alte blaue Atlaszeder steht in einem privaten Garten, ist jedoch von der Route aus gut erkennbar. Sie ist rund 21 Meter hoch, hat einen Kronenumfang von 23 Metern und einen Stammumfang von etwa 3,60 Metern. Ihre Heimat ist das nordafrikanische Atlas- und Rif-Gebirge. Seit dem Jahr 2013 steht sie auf der Roten Liste gefährdeter Pflanzenarten.
Anschließend passieren die Radelnden die imposante Kirche Sankt Sebastian im Zentrum von Lobberich und erreichen KP 1 in Sassenfeld. Die Tour führt entlang einer Lindenallee zum KP 14. Es geht vorbei am Lambertiturm im Zentrum von Nettetal-Breyell ehe die Teilnehmer ein drittes Naturdenkmal erreichen. Gut sichtbar ragt auf einem Privatgrundstück auf der Straße Felderend ein rund 25 Meter hoher und etwa 120 Jahre alter Riesenmammutbaum empor. Er wird auch „Vater der Bäume“ genannt und zählt zu den höchstwachsenden Exemplaren auf der Erde.
Im weiteren Verlauf führt die Tour auf zum Teil unbefestigten Wegen über den KP 50 in Nettetal-Schaag und den KP 9 in der Happelter Heide zum KP 65 in Schwalmtal-Dilkrath. Die Radelnden passieren den Mühlenturm in Schwalmtal-Amern und erreichen KP 38. Etwas abseits der Route lohnt ein Abstecher zur Grabeskirche Sankt Anton. Hier steht eine etwa 150 Jahre alte Blutbuche, die ihren Namen aufgrund ihres „blutfarbenen“ Laubes trägt. Ihre Höhe beträgt 23 Meter und ihr Kronendurchmesser misst rund 20 Meter. Die Buche ist ein lebenswichtiger Sauerstofflieferant, funktioniert an heißen Sommertagen wie eine wasserverdunstende Klimaanlage und dient als effektiver Kohlendioxidspeicher.
Wieder auf der Strecke führt die Route entlang von Kopfweiden durch das Landschaftsschutzgebiet Kranenbachniederung in Richtung Schwalmtal-Waldniel. Dort angekommen, finden die Radfahrenden am Abzweig Amerner Straße/ Häsenberg im Eingangsbereich des evangelischen Friedhofs das letzte Naturdenkmal. Neben einem sogenannten Torsobaum steht eine weitere Blutbuche. Sie ist 160 Jahre alt und etwa 20 Meter hoch. Wegen ihrer glatten Rinde sowie der zart behaarten jungen Blätter wird die Blutbuche auch die „Königin des Waldes“ genannt. Unmittelbar hinter dem letzten Abstecher endet die Radtour nach rund 43 Kilometern am Ausgangspunkt in Schwalmtal-Waldniel am KP 24.

Wandern & Tracking

Wandern & Tracking

für iOS herunterladenfür Android herunterladen
Wandern & Tracking
Über 550.000 Tourenvorschläge, detailliertes Kartenmaterial und ein intuitiver Routenplaner machen die App zum Must-have für alle Naturbegeisterten.
bergfex