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Radroute Torf und Glas

Distanz
20,67 km
Dauer
01:20 h
Aufstieg
81 hm
Seehöhe
7 - 38 m
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Gnarrenburg entstand im Zuge der Moorkolonisation und verdankt seine heutige wirtschaftliche Bedeutung maßgeblich der Moorkolonisation und der damit verbundenen Gründung von Torfwerken, Ziegeleien und...


Beschreibung
Gnarrenburg entstand im Zuge der Moorkolonisation und verdankt seine heutige wirtschaftliche Bedeutung maßgeblich der Moorkolonisation und der damit verbundenen Gründung von Torfwerken, Ziegeleien und Glashütten.

Vieles über die Gnarrenburger Glasindustrie können Sie im „Glasmuseum Gnarrenburg“ erfahren. Einblicke in das Leben einer typischen Moorbauernfamilie bietet der Historische Moorhof in Augustendorf. Mehr Informationen rund um die Entstehung der Moore, deren Tier- und Pflanzenwelt, den Torfabbau und die Verwendung des Torfes bietet der Moorerlebnispfad im Naturschutzgebiet Huvenhoopsmoor.
Toureninfo

Auf den Spuren der Moorkolonisation in der Teufelsmoorregion Gnarrenburg

Technik
k.A.
Kondition
2 / 6
Landschaft
4 / 6
Erlebnis
k.A.
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
Bereitgestellt von Touristikverband Landkreis Rotenburg (Wümme)
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Weginformationen
Wegverlauf
Die Tour beginnt in Gnarrenburg bei der Touristik Gnarrenburg e.V. und führt durch die Hermann-Lamprecht-Straße zur Behringstraße, wo einst die Glasfabrik "Marienhütte"stand. Sie bestimmte die Entwicklung Gnarrenburgs durch die Erfindung und Weltmarktproduktion des Medizinfläschchens "Tropfenzähler". Wurde alles vorher mit Torfkähnen in die Hansestadt Bremen verschifft, entstand im Zuge der vermehrten Glasproduktion der der Frachtverkehr mit einer Kleinbahn, die Bremervörde mit Gnarrenburg, Osterholz-Scharmbeck und Bremen verband. 1976 musste das Werk aus wettbewerbsgründen schließen. Heute werden die Wekshallen neu genutzt.

Danach geht es weiter zum Oste-Hamme-Kanal. Dieser 16 km lange ehemalige Schiffgraben, der 1769 bis 1790 erbaut wurde, verbindet die Oste mit der Hamme. Er hatte um 1900 eine Breite von sechs Metern und eine Tiefe von fast einem Meter und bot die Grundlage für einen regen Torfhandel. Für den Transport des Brenntorfs wurden Torfkähbe benutzt, spezielle Kähne mit geringer Tiefe.

Die Radroute folgt dem Kanal bis Brümmers Landhaus, danach fahren Sie nach Augustendorf, einem typischen Moorreihendorf, mit Schiffgraben, Damm, rechtwinklig angelegten Höfen und dahinter liegenden Weiden. Auf dem im Dorf befindlichen Historischen Moorhof können Besucher einen Einblick in das harte Leben der ersten Moorbauern bekommen, die den Torf jeden Tag abgegaut und zum Trocknen gelagert haben.

Jetzt ist es nur noch ein Stückchen bis zum Naturschutzgebiet Huvenhoopsmoor. Es ist Teil des Gnarrenburger Moores und bedeutsames Vogelschutzgebiet, in dem insbesondere im Frühjahr und Herbst tausende von Kranichen und weitere Zugvögel rasten. Entdecken können Sie das Hochmoor und den darin befindlichen Huvenhoopssee mit dem Moorkobold "Huvi" auf dem Moorerlebnispfad.

Der nächste Höhepunkt der Route befindet sich nur ein Stückchen weiter entfernt im Forstort-Anfang. Genießen Sie vom dort befindlichen, überdachtenMoorturm eine tolle Aussicht auf die wiedervernässte Moorfläche.

Über die Dörfer Glinstedt und Karlshöfen, vorbei am Glinstedter Glockenturm, der Produktionsstätten des Lampenherstellers Brilliant und dem Glasmuseum Marienhüttegelangen Sie wieder zum Ausgangspunkt.
Kartenmaterial
Kompass-Radkarte Radregion Landkreis Rotenburg (Wümme); Maßstab 1:60.000; Kompass Verlag; ISBN 978-3-85026-549-2; Preis 7,99 €; erhältlich über den Buchhandel oder über www.kompass.de 

ADFC-Regionalkarte Radlerparadies Landkreis Rotenburg (Wümme) zwischen Hamburg und Bremen; Maßstab 1:75.000; BVA-Verlag; ISBN 978-3-87073-673-6; Preis 8,95 €, erhältlich über den Buchhandel oder über www.fahrrad-buecher-karten.de 
Anreiseinformationen
Anreise
Gnarrenburg liegt im westlichen Teil des Landkreises Rotenburg (Wümme).

Von Bremen gelangen Sie über die A 27 in Richtung Bremerhaven (Ausfahrt Bremen-Nord) und die B 74 über Osterholz-Scharmbeck nach Gnarrenburg.

Von Bremerhaven aus nehmen Sie die A 27  in Richtung Bremen (Ausfahrt Beverstedt) und die B 71.

Von Hamburg aus folgen Sie der A1 in Richtung Bremen, nehmen Sie sie Asufahrt Elsdorf und fahren Sie von dort über Zeven nach Gnarrenburg.
Öffentliche Verkehrsmittel
Es gibt Busverbindungen aus Bremen, Bremervörde und Zeven, die nach Gnarrenburg führen. Allerdings bieten diese keine Möglichkeit ein Fahrrad mitzunehmen. Weitere Infos zu den Busverbindungen finden Sie hier: www.vbn.de

Der Historische Moorexpress, eine Kleinbahn mit Fahrradanhänger, verbindet Gnarrenburg zudem mit Bremen, Osterholz-Scharmbeck, Bremervörde und Stade. Nähere Informationen und Reservierungen unter: www.moorexpress.info
Parken
In der Ortsmitte von Gnarrenburg bieten die Parkplätze der Supermärkte genügend Parkplätze. Parkmöglichkeiten bietet auch der Gnarrenburger Moorexpressbahnhof.
Zusatzinfos & Tipps
Tipps
Sehenswertes und interessante Punkte entlang der Strecke:Gnarrenburg mit Glasmuseum, ansehnlicher Kirche und Moorexpress-BahnhofOste-Hamme-KanalMoorsiedlung Augustendorf mit Historischen MoorhofNaturschutzgebiet Huvenhoopsmoor mit Huvenhoopssee, Moorerlebnispfad uns AussichtsplattformMoorturm in Forstort-AnfangGlinstedt mit Glockenturm
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