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Kuhsteig – Krumbachsattel - Krumbachstein
mittel
Wanderung
12,24 km
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Kuhsteig – Krumbachsattel - Krumbachstein

mittel
Wanderung 4,5
Karte
Distanz
12,2 km
Dauer
06:15 h
Aufstieg
1.061 hm
Seehöhe
526 - 1.603 m
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Kuhsteig – Krumbachsattel - Krumbachstein
mittel
Wanderung
12,24 km

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Der obere Krumbachgraben wurde früher als Sommerweide genutzt und über den Kuhsteig ist wohl das Vieh aus dem Höllental aufgetrieben worden. Weidewirtschaft gibt es heute nur mehr oberhalb des Krumbachsattels...

Beschreibung

Der obere Krumbachgraben wurde früher als Sommerweide genutzt und über den Kuhsteig ist wohl das Vieh aus dem Höllental aufgetrieben worden. Weidewirtschaft gibt es heute nur mehr oberhalb des Krumbachsattels und Viehtrieb aus dem Höllental gar keinen mehr. Darum droht der Kuhsteig in Vergessenheit zu geraten und allmählich zuzuwachsen, was ein echter Verlust wäre, denn landschaftlich ist er sehr abwechslungsreich und wirklich eindrucksvoll.
Das Wirken der Naturgewalten nimmt hier manchmal besonders dramatische Formen an: Während sich das unterste Ende des Kuhsteiges heute als tief erodierte Wasserrinne präsentiert, ist gleich davor ein jagdlicher Ansitz zu einem „Tiefsitz“ geworden, nachdem der Krumbach tausende Kubikmeter Geröll ins Tal befördert und dort deponiert hat.
Geradezu lieblich mutet dagegen der Aufstieg vom Krumbachsattel auf den Krumbachstein an. Die felsig-wilde Seite des Krumbachsteins erlebt man dann beim Abstieg, wo die Tiefblicke in den Krumbachgraben und nach Kaiserbrunn immer wieder atemberaubend sind.

Wegbeschreibung:
Vom Parkplatz in Kaiserbrunn aus folgt man der Hinweistafel „Naturfreundehaus Knofeleben“ und wandert am Wasserleitungsmuseum vorbei taleinwärts. Wo der markierte Weg nach rechts in den Wald abzweigt („Miesleitensteig“), da geht man geradeaus weiter bis zu einem Gatter. Falls dieses nicht offen ist, gibt es direkt daneben einen großen Durchschlupf im Zaun. Vorbei an einer Wildfütterung und über eine Doppelkehre folgt man dem Fahrweg bis an sein Ende bei einer großen Schwemmfläche, wo der Krumbach tonnenweise Geröll abgelagert und dabei einen Ansitz teilweise verschüttet hat („Tiefsitz“, siehe Fotogalerie). Nach rechts zweigt hier ein Graben ab, dem man folgt, zunächst weglos in einer tief eingeschnittenen Wasserrinne (ehemals der Kuhsteig) und um eine Kurve herum nach links und bergauf. Bei einem weiteren Ansitz endet die Erosionsrinne und der Kuhsteig wird sichtbar. Man folgt dem Steig, schon bald durch ein kurzes, sehr dichtes Stück Jungwald hindurch und auch danach immer wieder stark verwachsen und von Jungbäumen bedrängt weiter bergauf. Wenn der Steig in der dichten Vegetation nicht sichtbar ist, dann bleibt man jeweils ungefähr in der Mitte des Grabens und geht weiter, bis wieder eine Spur erkennbar wird. Weiter oben erreicht man eine flache Rinne mit dichtem Laub am Boden und von dort den steilen Zustieg zu einem Geröllfeld, wo man sich im Aufstieg zunächst links hält, um den Wandfuß zu erreichen, dann rechts und schräg bergauf in den Schutt (Pfadpuren) steigt, dort weiter nach oben geht und ungefähr in der Mitte der Halde wieder nach links an den felsigen Rand zurückkehrt, wo der Pfad wieder deutlich erkennbar wird. Dort geht es weiter bergauf und schräg nach links in eine Rinne im Wald. Hier kann man die Kehren des alten Almweges abschnittsweise noch gut erkennen und folgt ihnen nach oben bis zu einem Flachstück, das von zahlreichen querliegenden Bäumen geprägt ist, die man jeweils eher links umgeht. Man bleibt so weit als möglich in der Mitte der Rinne, die sich etwas nach rechts wendet und folgt den Pfadspuren sowie zunehmend auch Steinmännern bis auf einen Sattel im Wald. Hier beginnt ein deutlich sichtbarer Steig, der in einer langen Querung unter den Felsen entlang und später in den oberen Krumbachgraben führt. Bei einer Gabelung nimmt man den rechten Pfad bergauf, der bald wieder flach wird und dann bergab bis an den Waldrand im Krumbachgraben führt, den man in gerader Linie durch sehr dichte und hohe Kraut-Vegetation überquert und auf der anderen Seite ca. 50 m weit über ein steile Böschung im lichten Wald hochsteigt, bis man auf einen deutlich sichtbaren Steig trifft (den oberen Brettschachersteig) und ihm nach rechts bergauf folgt. Bald erreicht man an einer Lichtung wieder den Talgrund und geht wenige Meter am Waldrand entlang weiter, um auf eine Hinweistafel zu treffen, die nach rechts den „Wassersteig“ anzeigt. Von hier geht es geradeaus und entlang der Markierung im Krumbachgraben weiter bergauf, bis man den Krumbachsattel erreicht hat, wo eine Hinweistafel nach rechts in Richtung „Naturfreundehaus Knofeleben“ weist. Man wandert auf diesem markierten Weg bergauf, passiert die Alpenfreundehütte und erreicht schließlich das Gipfelkreuz am Krumbachstein.
Vom Krumbachstein aus folgt man wieder den Hinweistafeln, die zum „Naturfreundehaus Knofeleben“ führen, wo man zwecks Stärkung und Rast verweilen kann.
Für den Abstieg geht man in Richtung „Reichenau/Rax“ auf einer Forststraße bis zu ersten Linkskurve, wo nach rechts unten in den Wald die Markierung in Richtung „Kaiserbrunn“ abzweigt. Dieser Weg, auch „Miesleitensteig‘ genannt, führt zunächst steil über Schrofen und später durch den Wald bis zum Ausgangspunkt zurück.

Toureninfo

Der Kuhsteig ist ein selten begangener und nicht markierter, aber schöner Aufstieg von Kaiserbrunn auf den Krumbachsattel, der abschnittsweise schon etwas schwer zu finden ist.

Wegbeschaffenheit
Schotter
Wiese
Wald
Fels
Technik
3 / 6
Kondition
4 / 6
Landschaft
6 / 6
Erlebnis
4 / 6
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
Bereitgestellt von Wolfgang Drexler
Erstellt am 13. August 2019
13.481 Aufrufe
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Kuhsteig – Krumbachsattel - Krumbachstein
mittel
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12,24 km
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Weginformationen
Rast & Einkehr

Naturfreundehaus Knofeleben

Steile Passage

Ja

Waldgebiet

Ja

Ausrüstung

Wanderausrüstung.
In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.
Wer einen kleinen Beitrag zur Erhaltung des Kuhsteiges leisten möchte, der nimmt eine Handsäge oder eine Astschere mit und bringt diese vor Ort entsprechend zum Einsatz!

Sicherheitshinweise

Diese Tour weist keine besonderen Sicherheitsrisiken auf.
Der Kuhsteig ist in seinem untersten Abschnitt schon recht verwachsen, in der mittleren Zone blockiert immer wieder Totholz den Weg: Spür- und Wegfindungssinn sind daher erforderlich.

Anreiseinformationen
Anreise

S6 (Semmering-Schnellstraße) bis Abfahrt Gloggnitz, dann auf der B27 nach Payerbach und Reichenau und weiter in Richtung Schwarzau im Gebirge bis Kaiserbrunn.

Öffentliche Verkehrsmittel

Autobusverbindung (täglich) von Payerbach-Reichenau-Bahnhof nach Kaiserbrunn (Retter Linien Ges.m.b.H,).

Parken

Öffentlicher Parkplatz an der Straße in Kaiserbrunn.

Bewertungen
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1
(1)
3 Kommentare
Avatar von Maria Metzner
Maria Metzner
25. Mai. 2026
Sehr schöner unmarkierter Steig rauf!
Hilfreich (0) |
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Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es erneut.
Avatar von Marcel Eckhardt
Marcel Eckhardt
15. Feb. 2026
Krumbachstein Runde
Avatar von Gerhard Maierhofer
Gerhard Maierhofer
24. Aug. 2025
Krumbachstein, Kuhsteig hinauf, Miesleitensteig runter
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