Lavanttaler Höhenweg: Etappe 8 vom Griffner Berg zum Gasthof Rabensteiner
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Das St. Pauler Mostland, die umliegenden Berge und das milde Klima verleihen dieser Region einen einzigartigen Charakter. Vom Griffner Berg über den Haberberg geht es zu den St. Pauler Bergen. Etappenziel...
Wanderhighlights jedes Jahr im St. Pauler Mostland sind die Blüten- und die Siebenhügelwanderung. Die Granitztaler Blütenwanderung führt jedes Jahr am 1. Mai durch ein Meer blühender Obstbäume und zieht viele Besucher aus nah und fern ins St. Pauler Mostland. Die Siebenhügelwanderung wird alljährlich am Christi Himmelfahrtstag vom Wolfsberger Alpenverein veranstaltet. Der Streckenverlauf ist ident mit der 8. Etappe des Lavanttaler Höhenweges. Obwohl die sieben Hügel relativ niedrig sind, kommt man auf einen Gesamtanstieg von ca. 800 Höhenmetern.
Wenn es das Zeitmanagment zulässt, sollte man auf jedenfall das Benediktinerstift mit dessem Stiftsmuseum in St. Paul besuchen. Es ist das geistliche und kulturelle Zentrum des Lavanttales.
Achtung: keine Übernachtungsmöglichkeit bei der Pension Töfferl möglich.












Von der Pension Töfferl ca. 350 m geht es gen Westen hin zur Weggabelung Langegg/Haberberg. Links abbiegen und der Straße ca. 1,8 km bis zum Bauernhof vlg. Straßnig Richtung Süden folgen. Ab hier geht es über eine Schotterstraße bis zur Weinbergkapelle. Die Kapelle ist ein romanischer Bau mit barocken Veränderungen. Hier endet der Wanderweg mit der Wegnummer 338 und trifft auf den Mariazeller Weitwanderweg 06. Weiter gen Süden über den Haberberg und Windisch-Grutschen erreicht man den Gasthof Kollmann und somit die erste Kontrollstelle. Nach einer kurzen Rast beim Gasthof Kollmann führt eine Asphaltstraße abwärts bis zur Grutschner Landesstraße. Die Straße überquerend, vorbei an einem Bildstock, geht es bergauf bis zum Gehöft vlg. Buchhiasl. Nun beginnt der Aufstieg auf den Langen Berg, der erste von drei St. Pauler Bergen. Über den langgezogenen Gipfelbereich geht es, neben der stark kupierten Kammlinie, bis zu der über den Tunnelportalen des Langenbergtunnels gelegenen Kontrollstelle. Kurz nach der Kontrollstelle führt der Weg wieder bergauf zum Zwölferkogel und anschließend bergab zum Eiser Sattel. Hier quert der Wanderweg Nr. 335 vom Bahnhof Eis/Ruden nach St. Martin im Granitztal den Lavanttaler Höhenweg. Nun beginnt der extrem steile Aufstieg auf den Martinikogel auf 841 m Seehöhe. Danach geht es bergab zum Kanzisattel. Danach noch einmal ein letzter steiler Aufstieg zum Kasparstein mit einem traumhaften Blick auf Lavamünd und Draufluss. Vom Gipfel des Kasperstein geht es auf Serpetinen steil bergab und danach den Wegweisern Richtung St. Paul folgen. In 1,5 km ist das Etappenziel erreicht. Beim Gasthof Rabensteiner gibts nicht nur den dritten Kontrollstempel, sondern auch regionale Köstlichkeiten großteis aus eigener Produktion. Alternativ zum besteht auch die Möglichkeit beim Gasthof Johannesmessner die Etappe zu beenden. Die Unterkunft liegt in unmittelbarer Nähe vom Etappenziel Gasthof Rabensteiner.
Ja
Packliste - Mehrtageswanderung
Atmungsaktive Hardshelljacke Fleece- bzw. Softshell-Jacke
Wanderhose, abzippbar
Wanderschuhe
Rucksack (ca. 35 Liter)
Funktions T-Shirts
Funktionsunterhosen
Paar Wandersocken
Sonnen-Kopfbedeckung
Regenhose
Dünne Mütze und Handschuhe
Landkarten & Tourenbeschreibung
Wasserflasche oder Trinkblase
Hüttenschlafsack/Seideninlet
Trekkingstöcke
GPS Gerät
LED-Stirnlampe
Handy & alpine Notrufnummer
Sonnenbrille
Erste-Hilfe-Set
Blasenpflaster
Kleines Taschenmesser
Sonnencreme
Hygieneartikel
Reisehandtuch
Tourenproviant
Als Natursport bietet Bergwandern große Chancen für Gesundheit, Gemeinschaft und Erlebnis. Die folgenden Empfehlungen der alpinen Vereine dienen dazu, Bergwanderungen möglichst sicher und genussvoll zu gestalten.
1. Gesund in die Berge
Bergwandern ist Ausdauersport. Die positiven Belastungsreize für Herz und Kreislauf setzen Gesundheit und eine realistische Selbsteinschätzung voraus. Vermeide Zeitdruck und wähle das Tempo so, dass niemand in der Gruppe außer Atem kommt.
2. Sorgfältige Planung
Wanderkarten, Führerliteratur, Internet und Experten informieren über Länge, Höhendifferenz, Schwierigkeit und die aktuellen Verhältnisse. Touren immer auf die Gruppe abstimmen!Achte besonders auf den Wetterbericht, da Regen, Wind und Kälte das Unfallrisiko erhöhen.
3. Vollständige Ausrüstung
Passe deine Ausrüstung deiner Unternehmung an und achte auf ein geringes Rucksackgewicht. Regen-, Kälte- und Sonnenschutz gehören immer in den Rucksack, ebenso Erste-Hilfe-Paket und Mobiltelefon (Euro-Notruf 112). Karte oder GPS unterstützen die Orientierung.
4. Passendes Schuhwerk
Gute Wanderschuhe schützen und entlasten den Fuß und verbessern die Trittsicherheit! Achte bei deiner Wahl auf perfekte Passform, rutschfeste Profilsohle, Wasserdichtigkeit und geringes Gewicht.
5. Trittsicherheit ist der Schlüssel
Stürze, als Folge von Ausrutschen oder Stolpern, sind die häufigste Unfallursache! Beachte, dass zu hohes Tempo oder Müdigkeit deine Trittsicherheit und Konzentration stark beeinträchtigen. Achtung Steinschlag: Durch achtsames Gehen vermeidest du das Lostreten von Steinen.
6. Auf markierten Wegen bleiben
Im weglosen Gelände steigt das Risiko für Orientierungsverlust, Absturz und Steinschlag. Vermeide Abkürzungen und kehre zum letzten bekannten Punkt zurück, wenn du einmal vom Weg abgekommen bist. Häufig unterschätzt und sehr gefährlich: Steile Altschneefelder!
7. Regelmäßige Pausen
Rechtzeitige Rast dient der Erholung, dem Genuss der Landschaft und der Geselligkeit. Essen und Trinken sind notwendig, um Leistungsfähigkeit und Konzentration zu erhalten. Isotonische Getränke sind ideale Durstlöscher. Müsliriegel, Trockenobst und Kekse stillen den Hunger unterwegs.
8. Verantwortung für Kinder
Beachte, dass Abwechslung und spielerisches Entdecken für Kinder im Vordergrund stehen! In Passagen mit Absturzrisiko kann ein Erwachsener nur ein Kind betreuen. Sehr ausgesetzte Touren, die lang anhaltende Konzentration erfordern, sind für Kinder nicht geeignet.
9. Kleine Gruppen
Kleine Gruppen gewährleisten Flexibilität und ermöglichen gegenseitige Hilfe. Vertraute Personen über Ziel, Route und Rückkehr informieren. In der Gruppe zusammen bleiben. Achtung Alleingänger: Bereits kleine Zwischenfälle können zu ernsten Notlagen führen.
10. Respekt für Natur und Umwelt
Zum Schutz der Bergnatur: Keine Abfälle zurücklassen, Lärm vermeiden, auf den Wegen bleiben, Wild- und Weidetiere nicht beunruhigen, Pflanzen unberührt lassen und Schutzgebiete respektieren. Zur Anreise öffentliche Verkehrsmittel verwenden oder Fahrgemeinschaften bilden.
siehe Anreise planen
Anreise mit Postbus möglich - Info unter ÖBB - Postbus
Parkplatz beim Gasthof Bierbaumer
Nächtigungsmöglichkeiten:
Gasthof RabensteinerUnterhaus 3, 9470 St. Paul
Tel.: 04357/2038
Gasthof JohannesnerJohannesberg 2, 9470 St. Paul
Tel.: 04357/2300
Information zur Region:
Information zur Tour:
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