Vom Hochtor zum Sonnblick - Teil des Tauernhöhenwegs
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Vom Hochtor zum Sonnblick - Teil des Tauernhöhenwegs

Distanz
13,84 km
Dauer
11:00 h
Aufstieg
1.405 hm
Seehöhe
2.295 - 3.215 m
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13,84 km

Vom Südportal des Hochtors auf 2575 m steil hinauf (Wegweiser) und nach Osten, wo man nach einem kurzen Aufstieg bereits den Grat, der begangen wird und einen großen Teil der Tour sehen kann. Über die...


Beschreibung

Vom Südportal des Hochtors auf 2575 m steil hinauf (Wegweiser) und nach Osten, wo man nach einem kurzen Aufstieg bereits den Grat, der begangen wird und einen großen Teil der Tour sehen kann. Über die weite Ebene, vorbei an der Abzweigung zum Schareck, immer den Markierungen folgend über einen gut begehbaren Steig zur Weißenbachscharte und über eine kurze Kletterstelle (II) auf den Gratrücken, der auf das Hintere Modereck, 2932 m, führt. (ca. 2 Std.). Durch die Nordflanke hinab und weiter nach Osten auf den Herbertturm. Über einen mit Haken und Ketten versicherten Grat absteigen und weiter auf die Noespitze, 3019 m (1,5 Std.).

Relativ ausgesetzt (II) von dort hinunter in eine Scharte und über mehrere Türmchen hinweg (tw. werden diese umgangen) gelangt man auf einen Rücken, der zum Krumlkeeskopf, 3103 m, führt (1 Std.). Weiter den Markierungen folgend ausgesetzt hinunter zur Otto-Umlauft-Biwakschachtel, 2987 m (½ Std.). Von hier aus ist ein (Not-) Abstieg nach Heiligenblut möglich.

Nach der Biwakschachtel leicht auf die Arlthöhe und über die Untere Jausenscharte sehr ausgesetzt in leichter Kletterei (II) auf das Schneehorn, 3062 m. Weiter am Kamm im Schutt durch die Obere Jausenscharte auf den Hocharn, 3254 m (2 Std.). Achtung hier auf die Markierungen, tw. sind sie in diesem Bereich nicht sehr deutlich, der Weg verläuft allerdings nahezu immer am Grat entlang.

Über Firn und Schutt nach Süden hinab und über große Felsblöcke sehr ausgesetzt weiter über die beiden Goldzechscharten zum Nordgrat des Goldzechkopfs. Über den versicherten Grat (II) hinauf zum Goldzechkopf, 3042 m (2 Std.). Über den Südostgrat in eine markante Scharte, aus der man sehr steil über Platten (gut versichert) hinab auf das Kleinfleißkees klettert (II). Nun am besten absteigen bis zu den Spuren am Gletscher (Normalweg von Heiligenblut zum Sonnblick) und diesen folgend am nördlichen Gletscherrand nach Osten zum Gipfel des Hohen Sonnblick, 3105 m (2 Std.).

Übernachtungmöglichkeit am Zittelhaus, von da entweder Abstieg nach Heiligenblut oder über die Rojacherhütte nach Kolm Saigurn. Die nächste Tagesetappe des Tauernhöhenwegs führt über die Rojacherhütte und die Niedere Scharte zur Duisburgerhütte.

Bei sicherem Wetter eine traumhafte Tour, die allerdings aufgrund der Länge und der Anforderungen nicht unterschätzt werden darf. Erschwerend kommt hinzu, dass es außer dem Abstieg von der Biwakschachtel keinerlei Alternativen bzw. Notabstiegsmöglichkeiten gibt, sollte das Wetter umschlagen oder die Kondition nicht ausreichen. Das Teilstück bis zur Biwakschachtel sollte problemlos innerhalb der angegebenen Zeiten begangen werden können, die schwierigeren Abschnitte der Tour beginnen erst ab der Biwakschachtel.

Toureninfo

Hochalpine, teilweise sehr ausgesetzte Tour mit Kletter- und Gletscherpassagen

Technik
4 / 6
Kondition
4 / 6
Landschaft
6 / 6
Erlebnis
6 / 6
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
Bereitgestellt von EvaW
Erstellt am 03. Oktober 2012
10.810 Aufrufe
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Weginformationen
Alternativen

Abstiegsmöglichkeit von der Otto-Umlauft-Biwakschachtel nach Heiligenblut

Rast & Einkehr

Keine außer Otto-Umlauft-Biwak (nicht bewirtschaftet, kein Wasser)

Literatur

Hans Führer: Wanderführer Tauern-
Höhenweg, Verlag Rother.
Achtung: hier wird die Tour in umgekehrter Gehrichtung beschrieben"

Kartenmaterial

AV-Karte, 1:25000, Blatt 42, Sonnblick.

Ausrüstung

Komplette Gletscherausrüstung, Seil, ev. Klettersteigset, Sicherungsgerät und 2-3 Expressen um bei heiklen Stellen ev. sichern zu können.

Anreiseinformationen
Anreise

Über die A10 ins Mölltal bis Heiligenblut, von dort über die Großglocknerhochalpenstrasse bis zum Hochtor.

Parken

Da Ausgangs- und Endpunkt nicht gleich sind, ist es optimal, ein Auto zum Endpunkt zu stellen (je nach Abstiegsvariante vom Sonnblick Heiligenblut oder Kolm Saigurn) und sich zum Hochtor führen zu lassen.

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