JULIANA TRAIL - Etappe 12: Tolmin – Kobarid
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Die Etappe beginnt im Zentrum von Tolmin und führt durch die Stadt zum Sportpark und vorbei an der Startstelle für Gleitschirmflieger, die von Kobala über Tolmin starten. Dies ist eine der beliebtesten...
Die Etappe beginnt im Zentrum von Tolmin und führt durch die Stadt zum Sportpark und vorbei an der Startstelle für Gleitschirmflieger, die von Kobala über Tolmin starten. Dies ist eine der beliebtesten Flugstartstellen und an schönen Tagen sieht man über sich auch hundert oder mehr Gleitschirmflieger, die über den Alpen gipfeln fliegen. Am linken Ufer des Flusses Soča folgen wir den sonnigen Dörfern Gabrje und Volarje. Der Weg verläuft teilweise auf Asphaltstraßen, teilweise auf Waldwegen. Bei Selišče überqueren wir die Volarja, einen Bach aus dem Krn, der an seiner Quelle einige der schönsten und höchsten slowenischen Wasserfälle verbirgt. Zwischen Kamno und der Kapelle St. Laurentius wandern wir durch märchenhafte Wälder und Wege, die zwischen jahrhundertealten, mit Moos bewachsenen Mauern verlaufen. Die Kirche selbst ist das letzte Zuhause von Simon Gregorčič, einem der größten slowenischen Dichter und Poeten des Soča-Flusses. Von diesem Aussichtspunkt sieht man das Soča-Tal von Kobarid bis Tolmin, und die Berge mit Kobariški Stol und Krn verleihen der Panorama besondere Prägung. Durch Ladra, das letzte Dorf auf unserem Weg, gelangen wir nach Kobarid, das in die Geschichte des Ersten Weltkriegs einging. Die Schlacht von Kobarid (die tatsächlich in Tolmin begann) brachte in der zwölften, letzten Offensive an der Soča-Front den Durchbruch der österreichisch-deutschen Armee und der italienische Name für Kobarid, Caporetto, gilt in der italienischen offiziellen Nomenklatur immer noch als Synonym für eine Katastrophe. Die schlimme Geschichte des großen Krieges wird im ausgezeichneten Kobarid-Museum erzählt. Dieses angenehme Städtchen ist heute auch für seine gute Küche und die außergewöhnliche Köchin Ana Roš bekannt.

Der Weg zwischen Tolmin und Kobarid ist durchgängig eine Kombination aus lokalen Feldwegen, Nebenstraßen auf der Sonnenseite des Tals und kürzeren Verbindungswegen.
Unterhalb von Tolmin, etwa 100 m nach den Sportplätzen, finden wir auf der rechten Straßenseite einen Schotterweg, der uns zum Campingplatz Gabrje unter dem gleichnamigen Dorf führt. Wir folgen der SoÄa, bis der Weg auf die Straße über uns abbiegt und weiter auf der Straße durch die Dörfer Volarje und SelišÄe verläuft. Vor dem Dorf Kamno finden wir einen Friedhof und nehmen den nächsten Weg direkt rechts dahinter. Wir gehen durch das Dorf und auf der anderen Seite finden wir einen Pfad, der uns zwischen jahrhundertealten, verführerisch schönen Trockenmauern führt. Diese sind leider stellenweise unterbrochen, da Landwirte, die Wiesen und Weiden bearbeiteten, sie entfernt haben, aber sie bringen uns dennoch mehr oder weniger gerade zur Kirche St. Laurentius. Die Kirche ist auch einen Besuch wert, da sie eine hervorragende Aussichtsplattform bietet. Wir gehen weiter durch das Dorf Ladra und beenden die Etappe in Kobarid.
Ja
Übliche Wanderausrüstung, angepasst an die Jahreszeit.
Übliche Vorsicht ist erforderlich, es gibt keine besonderen Gefahren auf dem Weg.
Bei schneefreier Strecke ist die Etappe auch im Winter angenehm.
Regionalstraße:
Nova Gorica – Tolmin – Kobarid
Ljubljana – Idrija – Tolmin – Kobarid
Ljubljana – Kranjska Gora – VršiÄ – Bovec – Kobarid
Bus:
Nova Gorica – Tolmin – Kobarid
Ljubljana – Idrija – Tolmin – Kobarid
Bovec – Kobarid
Parkplätze im Zentrum von Tolmin.
Parkplätze im Zentrum von Kobarid.
Die Etappe führt durch die höchste Dorfdichte auf der Küstenseite, daher lohnt es sich, anzuhalten und ein paar Worte mit den freundlichen Einheimischen zu wechseln.
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