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Zeilerbergrunde
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Wanderung
7,23 km
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Zeilerbergrunde

Distanz
7,23 km
Dauer
02:00 h
Aufstieg
107 hm
Seehöhe
128 - 248 m
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Wegverlauf
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Toureninfo

Vorbei am Kunstreich des italienischen Bildhauers Wander Bertoni führt diese Route in die Geschichte und Geologie des Leithagebirges. Sechs künstliche Kammern bilden die „Grafenlucke“, ein Stück weiter gibt die „Bärenhöhle“ einen kleinen Einblick in das Innere des Gebirgsstocks. Südlich des Zeilerberges geht es ein Stück durch den Wald, ehe sich beim Abstieg der Neusiedler See zeigt. Weingärten und auch alte Weinkeller säumen den Weg.

Technik
k.A.
Kondition
3 / 6
Landschaft
3 / 6
Erlebnis
4 / 6
Ganzjährig begehbar
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
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7,23 km
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Weginformationen
Wegverlauf

Vom Gemeindeamt Winden aus startet diese Route in Richtung Leithagebirge. Sie führt erst durch verbautes Gebiet, schließlich über ein kleines Brücklein über einen von alten, Wind, Wetter und sogar Blitzen trotzenden Bachweiden gesäumten Bach. Der Bach floss einst durch Winden, er drehte aber auch die Räder der Gritschmüle, in der sich heute Galerie und Museum von Wander Bertoni befinden. Vorbei am Skulpturengarten biegen Sie schließlich rechts ab auf den Güterweg und am Ende dann links. Durch Weingärten setzt sich der Weg fort, vorbei an alten Erdkellern, führt er schließlich zur Grafenlucke. Nur wenige hundert Meter weiter findet sich schließlich das Ludlloch – besser als Bärenhöhle bekannt. Um zu ihr zu gelangen, bedarf es eines kurzen Abstechers vom Weg, der sich allemal lohnt. Um die Route fortzusetzen, gehen Sie dann wieder zurück auf den Weg und biegen bald drauf bei einem Hochstand rechts in einen Trampelpfad ein. Oben gabelt sich der Weg, nehmen Sie die linke Abbiegung, die Sie nach wenigen Metern auf einen Forstweg bringt. Der Zeilerberg ist zwar ersichtlich, er ist jedoch nicht erreichbar, da er im militärischen Sperrgebiet des Truppenübungsplatzes Bruckneudorf liegt, worauf bald auch schon Hinweistafeln verweisen. Auch der Weg gibt wieder einen Blick auf das „Innenleben“ des Leithagebirges: An einer Stelle zeigt sich kristallines Urgestein, das den Kern des Gebrigsstockes bildet, an einer anderen wiederum heller Leithakalk, der ihn an weiten Teilen ummantelt. Nach einem idyllischen Waldstück geht es bald wieder bergab, in der Ferne zeigen sich der Hackelsberg und die zweitürmige Kirche von Winden. Wiederum passieren Sie alte, aus Leithakalkstein errichtete Keller, ehe Sie durch Weingärten wieder in bebautes Gebiet gelangen. Vorbei an einer Muttergottesstatue aus dem 19. Jahrhundert gelangen Sie zurück zum Ausgangspunkt.

Highlights: 

• In der Gritschmühle befindet sich das Kunstreich des italienischen Künstlers Wander Bertoni, der sich hier in den 1960er Jahren niedergelassen hat. Gegen eine Gebühr können die Galerie und das Eiermusem besichtigt werden. Der Kunstgarten hinter dem Haus ist frei zugänglich.

• Die Grafenlucke, auch Zigeunerhöhle genannt, gibt in sechs künstlich angelegten Halbhöhlen einen Einblick in die Geologie.

• Die Bärenhöhle ist eine Schichtfugenhöhle. Hier wurden Anfang des 20. Jahrhunderts Knochen von Höhlenbären und anderen eiszeitlichen Tieren entdeckt. Heute gibt sie Fledermäusen ein Obdach. Es lohnt sich, eine der beiden Eisentüren zu öffnen und in die Höhle zu kriechen.

• Entlang des Weges im Wald zeigen Abbruchstellen immer wieder, was sich unter dem Waldboden befindet: Mal ist es heller Leithakalk, mal silbergraues Urgestein.

• Sobald man aus dem Wald heraus tritt, zeigt sich ein schöner Blick über auf den Hackelsberg und Jungerberg und den Neusiedler See.

 

Anreiseinformationen
Anreise

Details zur Anreise finden Sie hier: Route berechnen

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise mit der Bahn:

 

Der Neusiedler See ist mit der Bahn einfach & komfortabel erreichbar. Egal, ob Sie aus der Schweiz, Deutschland, dem Westen oder Süden Österreichs anreisen: Sie können ganz entspannt am Hauptbahnhof Wien umsteigen. Die Regionalzüge der ÖBB bringen Sie in nur knapp 40 Minuten zum Bahnhof Neusiedl am See, wo auch abgestimmte Bus- und Bahnverbindungen in Richtung Pamhagen / Fertöszentmiklos oder Eisenstadt bzw. Sopron angeboten werden. In den meisten Zügen ist die Fahrradmitnahme möglich: Im Railjet und im EC/IC sowie in den Nightjets ist eine Reservierung für Ihr Fahrrad unbedingt notwendig. In den Regionalzügen wird Ihr Fahrrad ohne Reservierung nach Verfügbarkeit der vorhandenen Fahrradstellplätze mitgenommen.

 

Fahrplanauskunft: ÖBB

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