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Wolfsschlucht und Fuchsklinge
mittel
Wanderung
9,74 km
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Wolfsschlucht und Fuchsklinge

mittel
Wanderung 4,0
Distanz
9,74 km
Dauer
03:25 h
Aufstieg
253 hm
Seehöhe
321 - 507 m
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Wolfsschlucht und Fuchsklinge
mittel
Wanderung
9,74 km

Hirsau war zeitweise eines der bedeutendsten Klöster Deutschlands.
Zum Zeitpunkt seiner Errichtung im späten 11. Jh. war die dreischiffige Basilika von St. Peter und Paul eine der größten romanischen Kirchen...

Beschreibung

Hirsau war zeitweise eines der bedeutendsten Klöster Deutschlands.
Zum Zeitpunkt seiner Errichtung im späten 11. Jh. war die dreischiffige Basilika von St. Peter und Paul eine der größten romanischen Kirchen Südwestdeutschlands. Hermann Hesse ist in und um Calw-Hirsau viel gewandert. Ob er durch die Wolfschlucht streifte, weiß man nicht genau, aber ein Erlebnis war und ist sie gewiss. Die Wolfsschlucht kann man wirklich als Geheimtipp bezeichnen. Im Gegensatz zum Monbachtal weiter nagoldabwärts ist die Wolfsschlucht kaum bekannt. 
Sie ist wild, das Begehen fast alpin. Die Schlucht ist geologisch gesehen jung und verändert sich ständig. Wildromantisch, aber gemütlich geht es durch die Fuchsklinge zum gleichnamigen Restaurant. Das heutige Gasthaus ist an das ehemalige Bahnwärter-Häuschen angebaut. Hier befand sich der Haltepunkt „Fuchsklinge“ der Bahnlinie „Hirsau - Weil der Stadt“.

Wegverlauf
Wegverlauf
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Wolfsschlucht und Fuchsklinge
mittel
Wanderung
9,74 km
Calw
(347 m)
Stadt
0,0 km
Hirsau
(330 m)
Dorf
0,1 km
Gaststätte Isik
(335 m)
Restaurant
0,2 km
Aureliuskirche
(331 m)
Andachtsstätte
0,2 km
Wirtshaus zum Löwen
(350 m)
Restaurant
0,8 km
Ernstmühl
(327 m)
Siedlung
2,4 km
Calw
(347 m)
Stadt
7,9 km
Fuchsklinge
(458 m)
Wasserfall
8,0 km
Hirsau
(330 m)
Dorf
9,6 km
Toureninfo

Die Wanderung führt uns durch den geschichtsträchtigen Ort Hirsau mit seiner imposanten Klosteranlage St. Peter und Paul und auf schmalen Pfaden durch die abenteuerliche Wolfsschlucht und verträumte Fuchsklinge.

Technik
k.A.
Kondition
4 / 6
Landschaft
6 / 6
Erlebnis
6 / 6
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
Bereitgestellt von Nördlicher Schwarzwald
Die Tour Wolfsschlucht und Fuchsklinge wird von outdooractive.com bereitgestellt.
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Wolfsschlucht und Fuchsklinge
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Wanderung
9,74 km
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Weginformationen
Wegverlauf

Folgen Sie den Hauptwegweiser-Standorten der Schwarzwaldvereinsbeschilderung:

Bahnhof Hirsau, Aureliuskirche, Hirsau, Brudersteige, Conventrain, Brandhalde, Berg, Wolfsschlucht, Überzwercher Weg, Fuchsloch, Mönchloch, Fuchsklinge, Kurwald, Bahnhof Hirsau

Wir starten unsere Wanderung am Bahnhof in Hirsau (Alternative: am Parkplatz Kloster Hirsau) und folgen der blauen Raute über die Fahrstraße. Vor der Brücke befindet sich linker Hand das Klostermuseum. Hier können wir in die mittelalterliche Kunstgeschichte Hirsaus eintauchen und erleben den Klosterort als ehemaligen Mittelpunkt benediktinischer Reformen in Deutschland.

Wir passieren die Klosteranlage St. Peter und Paul. Das ehemalige Benediktinerkloster war im 11. und 12. Jahrhundert das bedeutendste deutsche Reformkloster nördlich der Alpen, das jedoch im Jahre 1692 bei heftigen Gefechten gegen die französischen Truppen teilweise stark zerstört wurde. Baugeschichtlich hochbedeutende Ruinenanlagen mit Relikten aus verschiedenen Baustilen sind zu erkennen: die romanische Säulenbasilika, die einst die größte romanische Kirche Südwestdeutschlands war und die Ruine eines Renaissanceschlosses, wo sich die bis 1989 von Ludwig Uhland besungene Ulme befand. Über den gotischen Kreuzgang hinweg ragt die unversehrt gebliebene spätgotische Marienkapelle empor. Seit 2007 ist das Klosterareal Kulisse des „Calwer Klostersommer in Hirsau“, bei dem große Namen und anspruchsvolle Produktionen begeistern.

Hinter dem Oberen Tor biegen wir nach rechts ab und folgen nun der gelben Raute. Die Asphaltstraße steigt steil bergan und geht dann nach den letzten Häusern des Ortes in einen Forstweg über, der uns in das schattige Gehölz führt. Hier an der Weggabelung  gehen wir nach rechts unten, den gelben Rauten folgend Richtung Ernstmühl. Nach der Stelle an der der Hangrutsch gesichert wurde, hat man einen schönen Ausblick in Richtung Nagoldtal und das Kloster in Hirsau. Über eine Rechtskurve gelangen wir in den Ort Ernstmühl, der verträumt im Nagoldtal liegt. Wir queren die Fahrstraße und über eine Brücke die Nagold. Dann halten wir uns rechts und dann zwei Mal links und folgen dem Wegweiser aus Holz in Richtung Wolfsschlucht, die gelbe Raute für kurze Zeit verlassend. Unser Puls dürfte nun einige Schläge zunehmen, denn steil führt uns die Straße bergauf. Doch nicht allzu lange bleibt das so, denn rasch betreten wir den Wald und der Weg wird ebener. Eine sanfte Stille empfängt uns und nachdem wir uns an der Wegspinne rechts halten, könnte diese in angenehmen Nervenkitzel umschlagen.

Grund dafür ist das Betreten der Wolfsschlucht (wieder gelbe Raute). Eine schmale Holzbrücke führt uns in das Wunderwerk der Natur und wir kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der verschlungene, abenteuerliche Weg hat beinahe alpinen Charakter.

Hinweis: Wegen dieses alpinen Charakters gibt es hier die Möglichkeit auf eine alternative Route auszuweichen. Über einen etwas steilen Aufstieg, der links wegführt kommt man auf einen befestigten Waldweg der in Richtung Ottenbronn führt. In einer scharfen Rechtskurve kommt man dann auf den Wannenweg der zum Ende der Wolfschlucht führt. Am Eingang der Wolfschlucht ist dieser Weg auf einer Wanderkarte eingezeichnet. Hierfür muss auch etwa eine halbe Stunde mehr eingeplant werden.

Der Wolfschlucht folgend müssen wir über moosbewachsene Steine und wir sind ganz nah dran an bizarren Felsformationen und naturbelassener Pflanzenpracht. Die Zeit um uns herum scheint still zu stehen und wir können einfach nur genießen. Alpines Gelände in urwaldähnlicher Atmosphäre, das beschreibt die Begebenheit dieser unnachahmlichen Schlucht am besten.

Es scheint, als könnten wir noch ewig so weiterwandern/-klettern, doch führt uns der Pfad wieder aus der Schlucht heraus. Ein leises „Auf Wiedersehen“ muss sein und dann sind wir bereit für die nächsten Kilometer unserer Wanderung. Wir überqueren die Fahrstraße und wandern auf dem Steinweg mit gelber Raute bergauf. An der folgenden Weggabelung wenden wir uns nach rechts und gehen am Berghang entlang weiter. Schließlich gelangen wir an eine weitere Weggabelung, an der wir nach links gehen. Herrliches Wiesengeläuf lässt uns noch einige Höhenmeter zurücklegen, bevor wir wieder auf einen Forstweg treffen.

Wir ignorieren den ersten Abzweig nach rechts, der zur Fuchsklinge führt, und gehen weiter geradeaus. Schließlich biegen wir nach rechts und vor der Fahrstraße nach links auf einen schmalen Pfad ab. Nun müssen wir aufpassen und ab hier der blauen Raute nach rechts folgen.

Ein malerischer Pfad geleitet uns bergab und dann nach links durch die wildromantische Fuchsklinge. Parallel des Tälebachs gelangen wir zum Restaurant und Café Fuchsklinge (seit 1.11.2020 geschlossen!), wo wir gemütlich einkehren und uns stärken können. Dass die Wanderung auf dem letzten Kilometer bis zum Ziel entlang einer Fahrstraße verläuft können wir gut verschmerzen, haben wir doch bis hierhin traumhafte Naturlandschaften erlebt. Schließlich erreichen wir Hirsau und sind zurück an unserem Ausgangspunkt.

Geologische Highlights

Ja

Ausrüstung

Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind empfehlenswert. Teilweise alpiner Charakter (Wolfsschlucht). Evtl. Getränke für unterwegs. Einkehrmöglichkeiten Restaurant Fuchsklinge und Hirsau.

Sicherheitshinweise

Achtung! Durch mehrere Unwetter ist der Streckenabschnitt durch die Wolfsschlucht noch etwas rustikaler und anspruchsvoller geworden! Bitte unbedingt festes Schuhwerk tragen.

Für diejenigen, die es nicht so alpin mögen, wird eine kleine Umleitung in der Wolfsschlucht ausgeschildert.

Anreiseinformationen
Anreise

Anreise mit dem Auto: 

Autobahn A8 von Karlsruhe: Ausfahrt Pforzheim-West (ca. 30 km); Weiterfahrt über die Bundesstraße 463 Richtung Calw-Hirsau Autobahn A8 von Ulm/Stuttgart: Ausfahrt Leonberg (ca. 25 km), Weiterfahrt über die Bundesstraße 295 in Richtung Weil der Stadt nach Calw-Hirsau Autobahn A81 von Süden/ Bodensee: Ausfahrt Gärtringen-Stadtmitte  (ca. 20 km), Weiterfahrt über die K 1075; in der Nähe von Deckenpfronn am Kreisel die erste Ausfahrt nehmen und auf der B 296 weiter Richtung Calw fahren. Weiter über die Bundesstraße 463 erreichen Sie Calw-Hirsau.

Planen Sie Ihre Anreise mit dem Auto bei www.map24.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.calw.de/Anreise.

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise mit der Bahn:

Strecke Pforzheim - Calw - Horb - Tübingen (Kulturbahn). Fernzugverbindungen (EC, IC, ICE) erreichen Sie am besten in Karlsruhe mit Anschlusszügen über Pforzheim (Kulturbahn) nach Calw, Haltestelle Hirsau. Bei Anreise über Stuttgart empfehlen wir die Weiterfahrt mit der S-Bahn S6 Stuttgart - Weil der Stadt mit Umstieg auf die Buslinie 670 nach Calw. Vom ZOB Calw (Zentraler Omnibusbahnhof) nehmen Sie die Kulturbahn nach Calw-Hirsau, Haltestelle Hirsau.

Planen Sie Ihre Anreise mit http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/d

Anreise mit dem Bus:

Großraum Stuttgart Buslinie 670 DB Bahn Regiobus / Volz; (Calw-Weil der Stadt) Anschluss an die S6 Raum Böblingen / Sindelfingen: Buslinie 763 DB Bahn Regiobus; Calw-Böblingen (Anschluss an die S1) Vom Zentralen Omnibusbahnhof Calw (ZOB) erreichen Sie Hirsau mit der Buslinie 670, 680 oder 820, Haltestelle St. Aurelius oder Haltestelle Kloster. Ebenfalls erreichen Sie Hirsau mit der Kulturbahn vom ZOB Calw, Ausstieg Haltestelle Hirsau.

Planen Sie Ihre Anreise mit www.efa-bw.de

Parken
Parkplatz beim Kloster Hirsau,Wildbader Straße Parkplatz in der Uhlandstraße

Weitere Parkmöglichkeiten:

 Parkplatz Turnhalle Hirsau, Alte Kuranlagen Parkplatz am Bahnhof Hirsau
Zusatzinfos & Tipps
Tipps

Genügend Zeit für die Besichtigung von Hirsau mit seinem Kloster einplanen. Im Sommer lohnt ein Besuch des Calwer Klostersommers in Hirsau.

Bewertungen
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1 Kommentar
Avatar von sagarmatha
sagarmatha
23. Jul. 2025
Verifiziert gegangen
Letzter Kilometer an der Hauptstraße entlang ist wenig ansprechend. Ansonsten sehr schön und abwechslungsreich.
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