Schneeschuhroute: Der Interpretationsweg von Verchaix

Vor dem Rathaus, neben dem Friedhof und mit Blick auf das Tal, fasst eine Tafel die Route und die Besonderheiten des thematischen Weges zusammen.
Die Route führt dich zunächst zu einem Besuch des „Maison Rouge“ (das heißt Haus der Familie Rouge), das eine sehr schöne Eingangstür und eine Mauer mit mit Kieseln gepflastertem Mauerwerk besitzt. Biegst du erneut nach links ab, führt die Route zurück hinter die Kirche und nimmt den Weg der „la voie Courbe“. Ein hübscher Panoramablick öffnet sich auf das Giffre-Tal, das Dorf Morillon und Samoëns. Hinab durch den Wald, der überwiegend aus Buchen (Fayards) sowie einigen Eichen und Eiben besteht, erreicht der Weg die Ortschaft „Charrière-Lornaz“.
Geht man nach der Kreuzung geradeaus weiter auf einer kleinen Straße, die bald einem hübschen Pfad weicht, erreicht man die Kreuzung mit dem Weg zur Valentine-Hängebrücke. Links sieht man die Überreste eines „Béliers“, eines hydraulischen Systems, das Wasser bis zum Becken des Weilers Lornaz leitete, zu dem der Weg führt. Bei den Häusern von Lornaz, gut im Schatten einer imposanten Linde gelegen, sieht man eine weitere Mauer, diesmal gepflastert mit senkrecht in den Boden eingeschlagenen Holzstämmen.
Etwas oberhalb des Weilers bietet ein Panoramatisch eine kommentierte Aussicht, die sich über die Bourgeoise, die Avoudrues, den Criou und den Buet erstreckt...
Der Weg wird breiter, führt an einem Bildstock vorbei, kurz bevor er ins Dorf Verchaix zurückkehrt. Von hier aus kannst du die entgegengesetzte Aussicht mit 180° Sicht auf das Untere Giffre-Tal bewundern: Taninges, die Marcelly-Spitze sowie den Môle.
In wenigen Minuten erreichst du die Kirche von Verchaix, die den Rundgang abschließt. Sie wurde 1783 erbaut und ist St. Guérin geweiht, schlicht und voller Charme. Rechts vom Eingang erzählt eine Tafel die wichtigsten Stationen ihrer Geschichte.
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