Goldtoni - Alpenbogen A065-4 Refuge Cosmique-Refuge Tete Rousse
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19.06.2021 Tag 65-4 Auf meinem Weg von Würflach nach Nizza Weg: Eigentlich wäre die Aiguille du Midi geplant gewesen. Da jedoch das Wetter am nächsten Tag ab Mitag umschlagen soll verlegen wir den...
19.06.2021 Tag 65-4 Auf meinem Weg von Würflach nach Nizza
Weg: Eigentlich wäre die Aiguille du Midi geplant gewesen. Da jedoch das Wetter am nächsten Tag ab Mitag umschlagen soll verlegen wir den Gipfelsturm um einen Tag vor, auf Kosten der Aklimatisierung. Für die Gipfelstürmer gibts in der Cosmique Hütte um 1 Uhr früh Frühstück um 2 wird aufgebrochen. Aufgrund COVID sind nur ca. 20 Bergsteiger für den Aufstieg bereit. Punkt 2 Uhr starten wir, mein Bergführer Christian Hessing und ich. Über die Cosmique Tour gehts erstmal runter aufs Col du Midi und nach einen kurzen flachen Stück in den steilen Häng des Mont Blanc du Tacul. Im Stockdunklen nur mit unseren Stirnlampen ausgeleuchtet kriegt man wenigstens nicht mit wie weit es neben runter geht. Danach folgt der zweite Aufstieg mit einer vereisten 50-60° Stelle wo Christian Eisschrauben setzt. Das Col du Mont Maudit erreichen wir ca um 5:30 Uhr genau zum Sonnenaufgang. Nach einer kurzen Rast queren wir wieder im steilen Gelände zum Col de la Brenva, an riesigen Gletscherspalten vorbei. Bis jetzt sind die Wolken über uns, wobei wir aber die letzten 150m unter den Gipfel die Wolken und den damit einhergehenden Graupelschauer erreichen. Hier macht sich bei mir erstmal die Höhe in Form von akuten Sehstärkeverlust und Mattigkeit, jedoch keine Kopfschmerzen, bemerkbar. Mit 2 ganz kurzen Pausen kommen wir kurz nach 8 am Gipfel an, ohne die Pausen wärs Punkt 8 Uhr gewesen. Naja. Leider haben wir oben nur Sturm und keinerlei Sicht, also treten wir nach einer kurzen Pause, in der ich mich auch wieder vollständig erholt habe, den Abstieg über die Goûter Route, den Normalweg, an. In der Situation ists mit Christian als Bergführer sehr entspannt, er kennt den Mont Blanc bestens und wir finden ganz einfach den Weg im Nebel. Ohne ihn wäre ich hier nicht so entspannt gewesen. Erst nachdem wir die Vallot Biwakschachtel passieren haben wir wieder Sicht. Im Refuge Gouter kehren wir auf eine Stärkung ein. Danach noch der Abstieg über einen Felsgrat mit teilweiser Seilversicherung bis zum Grand Couilor. Dort ist große Vorsicht geboten da bei der Querung jederzeit Steine runter kommen können. Nach der Querung ist das Refuge Tete Rousse wo wir Übernachten bald erreicht.

Ja
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Vorsicht Die GPS Daten können nur als ungefähren Anhaltspunkt verwendet werden da sich die Wegführung am Gletscher immer wieder ändert. Meine Empfehlung ist ganz klar nur mit einem Bergführer zu gehen.
Bergführer: Christian Hessing
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