Zwischen Wegespinne und Sieglitzmühle
Fotos unserer User
Wir beginnen unsere Wanderung am Rastplatz „Wegespinne“. Wie vom Zentrum eines Spinnennetzes führen von hier die Straßen nach Lichtenberg, Kießling - Blankenstein, Leibis und Schlegel - Rodacherbrunn....
Wir beginnen unsere Wanderung am Rastplatz „Wegespinne“. Wie vom Zentrum eines Spinnennetzes führen von hier die Straßen nach Lichtenberg, Kießling - Blankenstein, Leibis und Schlegel - Rodacherbrunn. Wir wandern parallel zur Straße in Richtung Kießling, biegen aber nach 100 m rechts in einen bewachsenen Waldweg ein (Wegweiser). Wir wandern in einem großen Bogen um den Wiesbühl (624 m) herum.
►►► Am südlichsten Punkt eröffnet sich ein herrlicher Blick auf das fränkische Städtchen Lichtenberg. Bei den Waldschänken stoßen wir wieder auf die Straße. Neben dieser verläuft der Rennsteig, dem wir nun folgen. Bald kommen wir an eine Panoramascheibe. Hier können wir uns orientieren und die Umgebung betrachten. Wir setzen unsere Wanderung auf dem Feldweg fort, der links abbiegt (Wegweiser Harra 2 km) und gehen an der Wegekreuzung am Waldrand geradeaus weiter. Rechts erhebt sich der bewaldete Matsbühl (601 m, abgeleitet von Matz, einer Abkürzung von Matthäus). Vom Waldrand schauen wir nach rechts zum „Haus am Wald“ oberhalb von Harra, etwas links in der Ferne erkennen wir die Friesauer Holzverarbeitungsbetriebe.
►►► Wir schreiten hinab zur Häusergruppe Staudenwiese und wenden und an der Kreuzung nach links (rechts führt der Weg nach Harra). Von hier bis zur Sieglitzmühle laufen wir auf einem sehr gut ausgezeichneten Naturlehrpfad (Markierung Eichhörnchen), der in Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Harra und der Naturparkverwaltung Thüringer Schiefergebirge-Obere Saale geschaffen wurde.
►►► Unser Wanderweg führt nun bis zum Waldrand (rechts Schutzhütte). Bald erblicken wir den Sieglitzberg, die höchste Erhebung des Saale-Orla-Kreises (733 m). Der Weg bringt uns im Wald talwärts, vorüber an einer Wegegabel (rechts Waldwiese mit Waldschänke, Wegweiser nach Lichtenbrunn). Nach 50 m benutzen wir den rechten Weg. Im Tal rauscht der Sieglitzbach, den wir bald durch die Bäume erblicken. Wir kommen an die alte Sieglitzmühle, die bis 1960 in Betrieb war und jetzt erfreulicherweise wieder bewohnt ist. Hier kann der Wanderer, abseits vom Verkehrslärm, die Stille der Natur genießen.
►►► Eine Tafel am Rastplatz gibt Auskunft über ihre Geschichte. Die Mühle, auch Pempelmühle genannt, wurde 1543 erbaut. Im Mittelalter war sie Mahlmühle. Später wurde durch das Wasserrad eine Transmission betrieben, von der das Mahlwerk, aber auch Drehmaschine und Kreissäge angetrieben werden konnten. Zusätzlich erzeugte ein Generator Strom. Die Mühle war bis 1960 in Betrieb, danach war sie durch die Großraumwirtschaft nicht mehr erforderlich. An der Mühle kann man noch die Übertragungswelle für die ehemalige Transmission betrachten. Im abgeschiedenen und stillen Tal des Sieglitzbaches konnte sich die Natur ungestört entwickeln, so leben hier seltene Vögel, u.a. die Wasseramsel.
►►► Vom Rastplatz aus laufen wir sofort im Wald aufwärts (ohne Wegweiser), vorüber an einigen Waldwiesen. Die Straße Wegespinne - Lichtenbrunn benutzen wir nur 50 m nach links, biegen vor dem Teich rechts ab und schreiten am Rand der Waldwiese hinauf. Es folgt eine längere, fast ebene Strecke im Wald bis zu einer Kreuzung. Links gelangen wir über freie Flur, am Waldrand entlang zur Straße und weiter zum Straßenkreuz Wegespinne. Neben ihr verläuft der „R“ nach links bis zum Rastplatz.
















Dieter Kögler, Wanderungen der Volkssolidarität Oberland e.V.
Ja
Ja
Beliebte Touren in der Nähe
Verpasse keine Angebote und Inspirationen für deinen nächsten Urlaub
Deine E-Mail-Adresse wurde in den Verteiler eingetragen.








