Radwandern entlang der Blies - Von der Quelle bis zur Mündung
Charakteristisch für diese Strecken-Tour ist die interessante Streckenführung von St. Wendel über Neunkirchen, Homburg und Blieskastel in der Biosphäre Bliesgau bis nach Sarreguemines. Zu Beginn der Tour...
Charakteristisch für diese Strecken-Tour ist die interessante Streckenführung von St. Wendel über Neunkirchen, Homburg und Blieskastel in der Biosphäre Bliesgau bis nach Sarreguemines. Zu Beginn der Tour gibt es einige Anstiege zu bewältigen. Weiterführend ist die Strecke sehr leicht und auf meist flachen Wegen. Bitte beachten Sie, dass Sie auf diesem Tourenvorschlag verschiedenen Wegweisern folgen und somit die Wegbeschreibung aufmerksam lesen sollten.















Sie folgen ab dem Parkplatz am Bostalsee zunächst dem Saar-Bostalsee-Radweg , der Sie über Neunkirchen/Nahe an der Nahequelle mit Wildpark vorbei führt. Ab der Nahequelle folgen Sie der Beschilderung vom Nahe-Radweg.
Wer die relativ unscheinbaren Bliesquellen sehen möchte, muss dafür die Route an der Hauptstraße in Selbach verlassen und dieser Richtung Ortsausgang nach rechts folgen. An der Straßeneinmündung (L 135) biegen Sie links in Richtung Oberthal, St. Wendel ab. Nach ca. 650 m folgen Sie rechts steil bergab der Wanderwege-Beschilderung IVV. Direkt am Hangfuß sind auf der rechten Seite die Bliesquellen zu sehen.
Der Naheradweg führt an die Nohmühle und dort auf den Saar-Nahe-Höhen-Radweg. Diesem folgen Sie rechts über den Leißberg nach Oberthal. In der Nähe der Kirche wechseln Sie auf den Wendelinus-Radweg, eine ehemalige Bahntrasse, die nach St. Wendel bis zum Bahnhof führt. Dort bietet sich in der Innenstadt eine Rastmöglichkeit an.
In St. Wendel verlassen Sie für ein kurzes Stück den Verlauf der Blies und biegen auf den ausgeschilderten Verbindungsweg in Richtung Oberlinxweiler ab. Am Bahnhof in Oberlinxweiler fahren Sie auf den Saar-Oster-Höhen-Radweg, der über Remmesweiler mit seinen schönen südwestdeutschen Bauernhäusern zur Habenichts führt. Dort orientieren Sie sich an dem Saar-Nahe-Höhen-Radweg links in Richtung Neunkirchen, ein sehr schöner Höhenradweg auf einer alten Römerstraße.
Auf der Strecke des Saar-Nahe-Höhen-Radwegs streifen Sie die gemütliche Stadt Ottweiler mit ihren historischen Fachwerkhäusern und verwinkelten Gässchen mit verschiedener Gastronomie. Sie finden auf der Strecke einen Hinweis, wie Sie in die Stadt Ottweiler gelangen.
Weiter geht´s in Richtung Stadt Neunkirchen, die Sie unmittelbar entlang der Blies durchfahren. Die neu gestalteten Bliesterassen und die Innenstadt laden zu einem möglichen Stopp für einen Snack oder ein Eis ein.
Danach folgen Sie dem Saar-Nahe-Höhen-Radwegweiterhin bis nach Limbach im Biosphärenreservat Bliesgau und fahren dann links entlang der Adebar-Tour nach. Wenige Meter weiter queren Sie das Beeder Biotop mit seinen Störchen, Wasserbüffeln, Heckrindern, Konik-Pferden sowie vielen Vogelarten. An einem Aussichtspunkt können Sie von Ihrem Fahrrad absteigen und die Flora und Fauna durch ein Fernglas bestaunen.
Sie folgen weiterhin der Adebar-Tour bis nach Blieskastel-Lautzkirchen. Dort in der Nähe des Bahnhofs treffen Sie auf den Glan-Blies-Radweg (gleiche Beschilderung wie Saarland-Radweg) und folgen diesem bis zum Ende nach Sarreguemines. Die beliebte Radstrecke des Glan-Blies-Radwegs begeistert als "alte Bahntrasse" die Radler immer wieder aufs Neue. Vorbei an der Barockstadt Blieskastel, den vielen Bliesgau-Dörfchen sowie dem Europäischen-Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, geht es immer an der Blies entlang. Sie erreichen von Blieskastel aus die französische Stadt Sarreguemines nach ca. 34 km. Dort können Sie zum Abschluss das Keramikmuseum und den Garten der Fayenciers an der Bliesmühle besuchen oder einfach einen gemütlichen Stadtbummel durch das reizvolle Städtchen machen um einen Café au lait zu genießen.
Fahrradhelm, Reparaturmaterial u.v.m. finden Sie in unserer Packliste auf der Internetseite.
Mehrere Streckenabschnitte der Wald- und Feldwege sind nicht asphaltiert. Feine Waldböden oder auch geschotterte Wege bilden neben den asphaltierten Wegen die Beschaffenheit der Rad-Tour.
Anreise mit dem Auto: Direkt am Bostalsee sind zahlreiche Parkplätze vorhanden. Gegen eine Gebühr können Radwanderer dort den ganzen Tag parken. Ab Sarreguemines können Sie mit der Bahn über Saarbrücken, nach Neunkirchen und weiter nach Türkismühle (in der Nähe des Bostalsees) zurückfahren. Die Abfahrts- und Ankunftszeiten entnehmen Sie bitte dem DB Fahrplan.
Anreise mit dem ÖPNV: Radwanderer können mit Regionalexpress RE3, oder Regionalbahn RB 73 bis zum Bahnhof in Türkismühle fahren, um von dort auf dem Saarland-Radweg über Gonnesweiler an den Bostalsee zu gelangen, dem Startpunkt der eigentlichen Tour. Die Rückfahrt mit der Bahn ab dem Bahnhof Sarreguemines entspricht der gleichen wie zuvor bei "Anreise mit dem Auto" erklärt.
Hier geht es zum SaarVV-Fahrplan
Direkt am Bostalsee sind zahlreiche Parkplätze vorhanden. Gegen eine Gebühr können Radwanderer dort den ganzen Tag parken.
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