Tourdaten
12,04km
356 - 855m
Distanz
522hm
416hm
Aufstieg
03:51h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

Die anspruchsvolle Wanderung, die von Baden über den Lägerngrat nach Regensberg führt, bietet eindrucksvolle Aussichten und unvergessliche Momente.

Schwierigkeit
mittel
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Bahnhof Baden

Wegverlauf
Baden (385 m)
Baden (381 m)
0,4 km
Schartenfels
1,1 km
Ennetbaden (355 m)
1,2 km
Wettingen (395 m)
1,6 km
Lägernsattel (773 m)
4,2 km
Känzeli
6,0 km
Lägern (866 m)
7,1 km
Hochwacht (859 m)
7,5 km
Lägern Hochwacht
7,7 km
Regensberger Pass
10,9 km
Gasthof Kurt
10,9 km
Regensberg (617 m)
10,9 km
Krone
11,1 km
Reformierte Kirche Regensberg
11,1 km
Hirsmühle
11,8 km
Rain
11,9 km
Dielsdorf (455 m)
12,0 km


Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Über die gedeckte Holzbrücke hoch zum Schartenfels geht’s los Richtung Lägern. Highlight der Wanderung ist der schmale Gratweg auf dem Rücken der Lägern, von wo aus man einen herrlichen Ausblick geniessen kann. Vorsicht ist allerdings geboten, denn der Wanderweg ist ein „Exponierter Weg“.  Dessen Begehung erfordert einige Vorsicht, Trittsicherheit und gutes Schuhwerk. 

Das malerische Regensberg ist Ziel dieser Wanderung und bietet seinerseits vielerlei Entdeckenswertes. Übrigens lässt sich die Wanderung auch in die umgekehrte Richtung absolvieren, so dass man den Ausflug in Baden ausklingen lassen kann.

Wegbeschreibung

Beim Bahnhof Baden begeben wir uns auf den Bahnhofplatz zum zentralen Wegweiserstandort zur Terrasse über der Limmat. Man könnte mit dem Promenadenlift  zwischen den Bäumen zur Limmat hinunterschweben und rechts auf dem Uferweg zur Holzbrücke gelangen. Wir aber schlendern rechts durch die Fussgängerzone in die hübsche Altstadt, wandern durch das Stadttor und treppabwärts Richtung Limmat.

Über die gedeckte Holzbrücke gelangen wir auf die andere Limmatseite, am Landvogteischloss vorbei - der moderne Museums-Erweiterungsbau wird spöttisch "Melonenschnitz" genannt. Dieses beherbergt das Historische Museum der Stadt Baden mit reichhaltiger historischer Sammlung. Ferner sind bedeutende urgeschichtliche und römische Funde aus Stadt und Bezirk Baden ausgestellt.

 Nach der Unterführung steigen wir neben dem Felsausläufer des Lägerngrats auf dem Treppenweg zum Schloss Schartenfels hinauf. Hier teilt sich die Route in zwei fast gleich lange Strecken:

Schwierig:

Der spannende Gratweg steigt beim Rest.Schartenfels rechts hinauf. Dieses Teilstück ist felsig, anstrengend, teilweise recht ausgesetzt und bei Nässe gefährlich. Für Familien mit Kindern oder Wanderern mit Hunden nicht zu empfehlen. 

 Leicht:

Die etwa gleich lange Waldroute führt links um den Schartenfels herum, im Wald rund 80 Treppenstufen bergab, dann um den Hang herum und aufwärts durch schönen Buchenwald. Wir kommen am Rastplatz Chaltbrünneli vorbei; Quelle, Bächlein, Waldhütte, Feuerstelle. Dort kann man manchmal Einheimische beim Wasserholen beobachten; es sei berühmt für seinen Mineralgehalt. Immer in gleicher Richtung sanft bergauf. Die letzte Viertelstunde vor dem Lägerensattel wird steiler: Schmaler Weg mit einigen Treppen durchsetzt.

Beim Wegweiser Lägerensattel treffen die beiden Varianten zusammen. Vom Wanderweg blicken wir in die ehemaligen Gipsgrube von Oberehrendingen. Das abgebaute Gestein wurde teilweise gebrannt oder als Dünger verwendet. Aufwärts gehts zum ersten wichtigen Aussichtspunkt, das Lägeren Burghorn. Bei den Ruhebänken geniessen wir eine seltene Rundsicht nach allen Himmelsrichtungen, von den Alpen bis in den Schwarzwald und den Hegau.

Nun überschreiten wir die Kantonsgrenze Aargau/Zürich; zunächst wandern wir auf felsigem, aber nicht ausgesetztem Gratweg; trotzdem ist Vorsicht nötig, um nicht über die Steine zu stolpern. Immer wieder schöne Ausblicke beidseits des Grates. Im Mai sieht man hier Orchideen, dann auch die spezielle Flora des Kalkgesteins. Später gehts etwas unterhalb des Grates dem Waldhang entlang zur Ruine Alt Lägeren, ehemalige Burg der Freiherren von Regensberg, zerstört 1267. Noch immer zu sehen ist die 67m lange bemooste Umfassungesmauer. 

Die Gratwanderung, nun auf breiten Waldwegen, setzt sich fort zur Lägeren Hochwacht, vorbei an Lehrtafeln über die Flugsicherung, wofür zwei hohe Antennen gebaut wurden. Auf der Hochwacht geniesst man beim Aussichtspunkt ein tolles Panorama vom Säntis bis zum Jura (Ruhebänke, Panoramatafel). Die Hochwacht trägt ihren Namen vom militärischen Alarmsystem, das die Zürcher Regierung vor allem im unruhigen 17. Jahrhundert ausbaute. 

 Von der Hochwacht wandern wir auf Naturstrassen zum mittelalterlichen Städtchen Regensberg, durch Wald und neben Naturwiesen. Schöner Blick auf das Städtchen. In Regensberg kommen wir am Spielplatz vorbei zum Wegweiser beim Restaurant Löwen, wo sich links versteckt die Bushaltestelle Regensberg befindet.  

Höchster Punkt
855 m
Zielpunkt

Regensberg Zentrum

Höhenprofil
© outdooractive.com

Ausrüstung

Festes Schuhwerk wird empfohlen

Sicherheitshinweise

Bei Nässe ist der Jurakalk äusserst glitschig! Aber keine Angst, auf der Flanke des Berges gibt es eine sichere Alternative.


Anreise
Parkplätze in Baden finden Sie hier.
Öffentliche Verkehrsmittel

Anfang ab Bahnhof Baden oder verkehrt von der Bushaltestelle Regensberg.


Autor
Die Tour Lägerngrat Wanderung wird von outdooractive.com bereitgestellt.

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