Alpenkranz 23. Etappe: Rotondohütte -Furkapass- Sidelenhütte



- Kurzbeschreibung
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Kühn ragen die Zacken des Piz Rotondo über den Gerengletscher, markant treten die Spitzen der Muttenhörner aus dem langen Hauptkamm. Ruhe liegt über dem Tal, und die unbeantworteten Briefe auf dem Schreibtisch werden immer unwichtiger.
- Schwierigkeit
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schwer
- Bewertung
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- Ausgangspunkt
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Rotondohütte
- Wegverlauf
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Rotondohütte (2.570 m)0,0 kmAuf dem Ampelenplanggen6,9 kmSidelen14,2 kmSidelenhütte (2.710 m)14,4 km
- Beste Jahreszeit
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JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
- Beschreibung
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Wir verlassen die Rotondohütte SAC (2570 m) und folgen dem markierten Bergwanderweg bis zum Tälligrat (2620m). Die nachfolgende Wegstrecke leitet uns westwärts über den Hinteren Wissbach zur Chrummegg (2427 m).
Hier steigt der Weg durch eine Moränenflanke des Muttengletschers hoch zum Deieren-Älpetli(2593 m). Über den Sattel (2747 m) des Stotzigen Firsten erreichen wir drei glasklare Seelein. Weiter verläuft die Route in NW-Richtung durch die Flanke unterhalb des Blaubergs gegen die gabelige Einsenkung des Furkapasses (2429 m) und durch ein Weglein kurz über der Passstrasse weiter zu den Galenböden (Hotel Furkablick). Hier bietet sich eine unglaubliche Kulisse. Stolz thront der Galenstock über dem Tal, daneben steigen bizarre Granitnadeln in den Himmel. In dieser felsigen Szenerie liegt unser Tagesziel. Leicht steigen wir über dem Furkapass und Galenbödmen weiter hoch gegen den Moränenkamm des Sidelengletschers und erreichen nach Überqueren des Sidelenbaches (2524 m) durch die Stufen des Hüttenwegs im Gletscherschutt nach einer letzten Steigung auf 2708 m die markante Sidelenhütte SAC (2708 m).
Technische Schwierigkeit: T3, rot-weiss-rot - Wegbeschreibung
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Rotondohütte - Tälligrat - Hinterer Wissbach - Chrummegg – Deieren-Älpetli - Dreiseelein - Furkapass - Galenböden- Sidelenhütte
- Höchster Punkt
- 2.718 m
- Zielpunkt
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Sidelenhütte
- Höhenprofil
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© outdooractive.com
- Ausrüstung
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Feste Wanderschuhe mit griffiger Sohle, witterungsgemässe Ausrüstung, topographische Landeskarten (nicht nur Smartphone), Kompass und Höhenmesser gehören zur Grundausrüstung.
Zusätzlich gehören zur Grundausrüstung auch ein Taschenapotheke, Rettungsdecke und Mobiltelefon für Notfälle.
Wanderstöcke sind sehr hilfreich in Blockgeröll, vor allem mit schwerem Rucksack. - Sicherheitshinweise
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Bergwandern ist anspruchsvoll.
Für die Berg- & Alpinwanderwege sind Kenntnisse der Gefahren im Gebirge (Steinschlag, Rutsch-/Absturzgefahr, Wetterumsturz) nötig. Feste Wanderschuhe mit griffiger Sohle, witterungsgemässe Ausrüstung, topographische Landeskarten (nicht nur Smartphone), Kompass und Höhenmesser gehören zur Grundausrüstung. Zusätzlich gehören zur Grundausrüstung auch ein Taschenapotheke, Rettungsdecke und Mobiltelefon für Notfälle.
Es ist empfehlenswert, eine seriöse Tourenplanung und sorgfältige Vorbereitung für jede Wanderung zu machen. Das Wetter in den Bergen kann sehr schnell ändern. Nebel kann auch im Sommer die Orientation schwierig machen. Die grösste Gefahr im Sommer nebst der Hitze sind Gewitter. Gewitter mit starkem Regen und Hagel machen aus einem kleinen Bächlein schnell grosse Flüsse und die Gefahr von Murgängen und Steinschlag erhöhen sich. Deswegen ist wichtig, den Wetterbericht zu interpretieren bei der Tourenplanung. Wärmegewitter kommen oft erst am Nachmittag, aber Frontengewitter kann es zu jeder Tageszeit geben. Allgemein lohnt es sich im Sommer früh unterwegs zu sein.
Bergführer/-innen oder qualifizierte Wanderleiter/-innen (bis T4) sind für Alpinwanderwege empfohlen (weiss-blau-weiss markierten Route), Wanderleiter/-innen für Wanderungen und Bergwanderungen. Sie übernehmen die Organisation & Planung der Touren, damit die Gäste die Wanderung einfach geniessen können.
Der Urner Wanderplaner und die Uri Outdoor App helfen bei der Planung. Über Geo Admin findet man viele nützliche Informationen wie zB. wo sich Weiden mit Herdeschutzhunden, Mutterkuhweiden und auch Wildruhezonen befinden.
Wanderinnen und Wanderer wandern auf eigene Verantwortung. Der Verein Urner Wanderwege haften nicht für Unfälle, die sich während den Urner Alpenkranz Wanderung ereignen.
- Tipps
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Option:
Direkt hinter der Hütte steigen wir auf zum Mount-Sunrise, Rottälligrat (2748 m). Auf dem Rottäligrat geht es weiter nach Nordosten zum Sattel und über Schrofen und Blockschutt hinunter zu Pt. 2456 m. Ab hier folgen wir in westlicher Richtung wieder auf dem Bergwanderweg zum Hinterer Wissbach. Achtung: Diese alte alpine Route (T4) wird nicht mehr unterhalten.
Tipp:
Hier gibt es wunderschöne Bergkristalle. Vielleicht können Sie ein Souvenir auf der Sidelenhütte erstehen.
- Zusatzinfos
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www.alpenkranz.ch Unterkunft für Etappe 23; Sidelenhütte Erlebnisse in der Ferienregion Uri finden Sie hier: uri.swiss Lokale Bergführer/-innen & qualifizierte Wanderleiter/-innen sind zu finden bei; Montanara Bergerlebnisse, Bergführerverein Uri und Honigberg.ch Informationen zur Vier-Quellen-Weg: vier-quellen-weg.ch
- Öffentliche Verkehrsmittel
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AutorDie Tour Alpenkranz 23. Etappe: Rotondohütte -Furkapass- Sidelenhütte wird von outdooractive.com bereitgestellt.