Nockberge-Trail: Wanderroute Etappe 7 vom Erlacherhaus zur Millstätter Hütte
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Zwischen bekannten Namen und stillen Wegen
Diese lange Etappe – eine der anspruchsvollsten am Nockberge-Trail – verbindet das Langalmtal mit Erlacherhaus und die Millstätter Alpe rund um die Millstätter...
Diese lange Etappe – eine der anspruchsvollsten am Nockberge-Trail – verbindet das Langalmtal mit Erlacherhaus und die Millstätter Alpe rund um die Millstätter Hütte. Dazwischen liegen überraschend stille, wenig begangene Wege.
Predigerstuhl als Bühne
Der Predigerstuhl wirkt vom Tal aus markant und eindrucksvoll. Am Gipfel öffnet sich ein weiter Blick über die Nockberge – nicht der höchste Punkt, aber einer mit großer Wirkung.
Idyllische Almlandschaft
Satte Wiesen, sanfte Rücken und versteckte Hütten wie die Kaninger Wolitzenhütte oder die Lämmerhütte prägen das Bild. Mäandrierende Bäche und weite Sättel verleihen der Landschaft besondere Ruhe.
Ankommen mit Weitblick
Mit der Annäherung an die Alexanderhütte wird die Millstätter Alpe spürbar – ein beliebtes Wandergebiet, erreicht über überraschend unbekannte Pfade.
Tipp:
Ich wandere sorgenfrei am Nockberge-Trail!
Das offizielle Nockberge-Trail Info- & Buchungscenter mit dem preisgekrönten Team der Trail Angels unterstützt mich dabei gerne. Ob Fortgeschrittener oder Einsteiger: Beim kompetenten und hilfsbereiten Buchungscenter Team bin ich bestens aufgehoben. Vor allem, wenn ich auf meiner Wanderung die persönliche Freiheit und Sehnsucht nach dem Besonderen mit Service, Komfort und Sicherheit verbinden möchte.
Information und Buchung:
Offizielles Nockberge-Trail Info- & Buchungscenter
powered bei Trail Angels
Obervellach 15, 9821 Obervellach
+43 4782 93093
info@nockberge-trail.com
www.nockberge-trail.com

Ich wähle den rechten Weg Richtung "Predigerstuhl". Der Weg schlängelt sich durch ein Tälchen bis kurz vor die Erlacher-Bock-Scharte, wo ich dem Wegweiser nach links Richtung Predigerstuhl folge. Der Steig führt durch eine steile Grasflanke hinauf auf den Kamm, von dem aus ich nach links über den Rücken leicht absteigend das Gipfelkreuz des Predigerstuhls erreiche (der Predigerstuhl ist nicht der höchste Punkt des Nocks, sondern die Stelle, die vom Tal aus gut sichtbar ist und sehr eindrucksvoll ausschaut).
Vom Gipfelkreuz des Predigerstuhl halte ich mich rechts (nach Westnordwesten) und folge dem sanften Wiesenhang auf kaum sichtbaren Steigspuren hinunter bis ins Törl zu einem Wegkreuz. Hier halte ich mich rechts und wandere zunächst ohne Wegspuren rechts parallel eines Zaunes über sanftes Almgelände nach Norden, übersteige den Zaun bei einem Überstieg und halte mich nachfolgend etwas oberhalb des Bachverlaufes auf einem nun etwas besser sichtbaren Steig Richtung Kaninger Wolitzenhütte.
Die Hütte liegt unglaublich idyllisch in einem weitläufigen Sattel bei einem kleinen See. Ich wandere an einem Wegkreuz vorbei an der Südseite des Sees nach links zu einem naturbelassenen Fahrweg, dem ich nach Westen das Tal hinab Richtung Koflachtal folge. Das Tal ist nicht nur wegen des mäandrierenden Bächleins unglaublich idyllisch. Nach einer ganzen Weile erblicke ich gleich unterhalb einer scharfen Linkskurve das Dach einer Almhütte. 50 m danach zweigt vom Fahrweg nach rechts eine Abkürzung über einen Wanderweg ab. In Kürze erreiche ich über diesen absteigend wieder den Fahrweg, dem ich weiter talauswärts bis vor eine etwas markantere Linkskurve folge. Hier zweigt wieder ein Wanderweg nach rechts ab, dem ich durch das Tal parallel oberhalb des Baches durch teilweise etwas feuchtes Gebiet folge. Ich erreiche nach einiger Zeit wieder eine Fahrstraße und folge dieser talauswärts bis zur Lämmerhütte. Die kleine Almhütte ist im Sommer bewirtschaftet und ich kann dort meinen Durst stillen.
Gleich hinter der Lämmerhütte biege ich rechts in den Forstweg ein (Ww. "Lamprechthütte"). Ich folge ihm taleinwärts bis über den Bach und auf der anderen Seite des Baches wieder talauswärts, bis bei einem Gatter rechts ein Wanderweg abzweigt. Diesem folge ich ein kurzes Stück entlang bis zu einem sehr verwachsenen Fahrweg und hier nach links wandere. Der Fahrweg wird immer weniger bewachsen; hinter dem zweiten Gatter komme ich zu einer Forststraßengabelung. Ich wähle die rechte Forststraße und folge ihr in einem leichten bergauf und bergab bis zur Hoisbauerhütte. Durch das Hüttengelände hindurch und weiter der Forststraße entlang, eine Rechts-Links-Kehre hinauf und unter der Thomannbauerhütte entlang – so erreiche ich mehr oder weniger geradeaus eine weitere große Schotterstraße beim Nöringsattel.
Nun auf der Straße etwa 150 m nach rechts, bis links ein schöner Wanderweg durch Wälder und über Almwiesen Richtung Alexanderhütte.
Ja
Zur Grundausrüstung gehören:
solide, gut passende Berg- oder Wanderschuhe mit griffiger Profilsohle wasser- und windabweisende Bergbekleidung im Schichtenprinzip, Wanderstöcke Sonnenbrille, Sonnenschutz Mobiltelefon und Wanderkarte ein Erste-Hilfe-Paket sowie ausreichend Getränke und JauseTipp: Im Winterhalbjahr sorgen Spikes (auch Grödel genannt) auf glatten Schnee- oder Eisflächen für mehr Sicherheit. Erhältlich im regionalen Handel.
Hier die wichtigsten Notrufnummer bei einem Unglücksfall in Österreich:
140 Alpiner Notruf
144 Rettungsnotruf
112 Europäischer Notruf (aus allen Netzen möglich. Mobiltelefon ausschalten und nach dem Einschalten statt dem PIN die Nummer “112” wählen)
aus dem Osten Südautobahn (A2) Wien – Graz – Klagenfurt – Villach – Spittal/Drau; oder ab Villach über das Gegendtal nach Radenthein
aus dem Süden Autostrada Udine – Tarvisio – Villach – Spittal/Drau; oder ab Villach über das Gegendtal nach Radenthein
aus dem Westen Innsbruck – Felbertauernstraße oder Brennerautobahn/Pustertal nach Lienz – Oberdrauburg – Spittal/Drau nach Radenthein
aus dem Norden München – Salzburg – Tauernautobahn (A10) Richtung Spittal/Drau bis Abfahrt Millstätter See (Links-Abbieger) nach Radenthein
von Radenthein, über Kaning und über die mautpflichtige Almstraße (€ 4,- | Achtung: Münzschranken; genaues Kleingeld vorsehen) ins Langalmtal bis zum Erlacherhaus.
Das Nockmobil ist ein bedarfsorientiertes Anrufsammeltaxi und die grüne Alternative zum Auto. Es dient als Zubringer zum öffentlichen Verkehr und verbindet ein dichtes Netz an Haltepunkten in der Region. Ausgangspunkt für die Etappe 7 (Haltepunktnummer 9113 Erlacherhaus) und von der Schwaigerhütte (30 Minunten zu Fuß entfernt von der Millstätter Hütte, dem Etappenziel) wieder zurück zu meinem Ausgangspunkt. Weitere Informationen unter www.nockmobil.at.
Beim Erlacherhaus sind ausreichend kostenlose Parkplätze vorhanden.
Weitere Informationen zum Wandergebiet der Region gibt es unter:
Region Millstätter See - Bad Kleinkirchheim - Nockberge
+43 (0) 4246-37444
info@mbn-tourismus.at
Tipp: Stadtführung oder Erlebnistour: Zahlreiche geführte Wanderungen lassen sich bequem online im Erlebnisshop buchen – für eine ZEIT voller Entdeckungen.
Aktiv in und rund um den UNESCO Biosphärenpark Kärntner Nockberge
Sanfte Gipfel, blühende Almwiesen und eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt – der UNESCO Biosphärenpark Kärntner Nockberge ist ein alpines Naturjuwel, das die ZEIT neu erlebbar macht. Hier verschmelzen jahrhundertealte Traditionen mit nachhaltigem Leben im Einklang mit der Natur.
Auf rund 500 Quadratkilometern bietet der Park Raum für entschleunigende Momente und spannende Entdeckungen. Tipp: Wer sich mit einer ausgebildeten Rangerin oder einem Ranger aufmacht, den erwarten verborgene Naturschätze, beeindruckende Panoramen und seltene Einblicke in die regionale Kultur. Weitere Inspirationen unter: www.biosphaerenparknockberge.at
Die Quelltrichterkare und Karste der Nockberge bergen eine geologische Rarität. In einem bis zu drei Kilometer breiten Nord-Süd-Kalkeinsprengsel versickert Wasser tief im Gebirge. Dort wird es von der Erdwärme erhitzt und tritt in Bad Kleinkirchheim als 36 °C warmes Thermalwasser wieder zutage. Im Gegensatz zum schroffen Karst im Inneren steht das liebliche Äußere der Nockberge. Schon das Wort „Nock‘n“ weckt die Assoziation mit etwas Rundem, Gefälligem, wenn nicht gar mit den Salzburger Nockerln und den berühmten Kärntner Kasnockn. „Nock“ ist ein regionaltypisches Wort für „Kuppe“ – und die „Nocky Mountains“ sind eine mit einem Augenzwinkern gewählte Bezeichnung in Anlehnung an die Rocky Mountains in Nordamerika.
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