Interregio-Wanderweg Etappe 7: Aesch – Rodersdorf

Logo Interregio-Wanderweg Etappe 7: Aesch – Rodersdorf
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Tourdaten
15,04km
298 - 603m
Distanz
423hm
355hm
Aufstieg
04:15h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

Von Aesch führt der Weg durch die Reben in der Klus. Anschliessend geht es weiter entlang dem Waldrand oberhalb Hofstetten zum Benediktinerkloster Mariastein. Bis zum Etappenziel Rodersdorf ist es noch ein kurzer Weg.

Schwierigkeit
leicht
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Bahnhof Aesch oder Tramstation Aesch Dorf

Wegverlauf
Aesch BL (299 m)
Aesch (315 m)
0,4 km
Klushof
2,6 km
Chlus
2,9 km
Jura
11,6 km
Mariastein
11,6 km
Rodersdorf (391 m)
14,7 km
Restaurant Bahnhof Pizzeria
14,9 km


Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Willkommen auf dem Interregio-Wanderweg! Gemeinsam erwandern wir das Dreiländereck zwischen der Schweiz, Frankreich und Deutschland und lernen ein faszinierendes und abwechslungsreiches Stück Europa kennen! Die drei großen Wandervereine der Region, die Wanderwege beider Basel, der Vogesenclub und der Schwarzwaldverein, betreuen gemeinsam seit den 1980er Jahren diesen grenzüberschreitenden Weg, der nun überarbeitet und neu markiert dazu einlädt, die Dreiländerregion zu entdecken!

Die siebte Etappe startet in Aesch im Kanton Basel-Landschaft. Der Ort liegt am Flüsschen Birs zwischen Faltenjura (Blauenkette) und Tafeljura (Gempenplateau). Sehenswert sind verschiedene Burgruinen und das Dolmengrab. Heute befindet sich hier das größte Weinbaugebiet des Baselbiets. Zwischen Hofstetten und dem Blauenpass wandern wir zur ehemaligen Burg Rotberg im Kanton Solothurn. Gleich darauf erreichen wir Mariastein, den bekanntesten Wallfahrtsort der Nordwestschweiz. Etappenziel ist Rodersdorf an der Endstation der Basler Tramlinie 10.

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof Aesch (299 m ü.NN.) aus führt der Interregio-Wanderweg laut Wegweiser in 4h 15min nach Rodersdorf. Über den Fluss Birs erreichen wir Aesch Dorf (312 m) und gehen am Chlusbach entlang zum Fuß des Chlusbergs. Der Rebenweg Klus informiert hier über den Anbau und die Pflege der Reben. Die Hügel bei der Klus sind aber nicht nur durch den Weinanbau bekannt. Hier können auch die Überreste ehemaliger Burgen erkundet werden, die durch das Baseler Erdbeben 1356 zerstört und danach teilweise wieder aufgebaut wurden. Vom Wegweiser Standort „Untere Chlus (380 m)“ aus lohnt sich dazu ein Abstecher auf dem Burgengratweg Richtung „Ruine Pfeffingen“. Auf dem Weg hinauf zu den Ruinen Schalberg und Engenstein liegt die in der Steinzeit bewohnte Schalberghöhle. Ein „supponierter Bunker“ stammt dagegen aus den 1930er Jahren. Seine angebliche Tarnung täuscht darüber hinweg, dass dahinter gar keine Verteidigungsanlage existierte.

Zurück auf dem Interregio-Wanderweg, gehen wir weiter Richtung Rodersdorf (3 h 30 min). Nach 100m ist ein weiterer Abstecher zum Dolmengrab im Gemeindewald von Aesch möglich (ges. 700m). Von den Megalithbauten aus der endneolithischen Zeit um 2400 v. Chr. sind noch Umfassungen erhalten.

Im oberen Tschöpperli können die bedeutenden Überreste der repräsentativen Burgruine Frohberg besichtigt werden.

Kurz nach der Weggabelung Mettli passieren wir die Grenze zum Kanton Solothurn und wandern südlich von Hofstetten weiter am Waldrand entlang zum Wegweiser Standort Chälengraben am oberen Zugang der imposanten Schlucht. An der nächsten Verzweigung der Wanderwege ist der höchste Punkt der Etappe mit 606 m ü.NN. erreicht. Geradeaus liegt die Burg Rotberg. Um 1200 als Ritterburg erbaut, ist sie seit 1935 eine einmalige Herberge für Jugendliche, die hier in stilechter Atmosphäre fürstliche Tage erleben können. Nicht weit von der Jugendherberge Rotberg entfernt ist die bekannte Wallfahrtskirche Mariastein. Sie ist nach Einsiedeln der zweitwichtigste Wallfahrtsort der Schweiz. Unterhalb der heutigen Benediktiner-Klosterkirche liegt ihr Herz: die Gnadenkapelle. 59 Stufen führen in die unterirdische Grotte mit der lächelnden Madonna.

Bereits an der Grenze zu Frankreich wandern wir die leztzen Kilometer nach Rodersdorf. Der Ort ist von drei Seiten von französischem Territorium umgeben. Interregional schließt sich dieser Etappe auf dem Interregio-Wanderweg die Fahrt mit der 16 km langen Basler Tramlinie 10 an. Auf der Strecke nach Basel durchfährt sie französisches Territorium durch den Zwischenhalt im Bahnhof Leymen. Somit gilt sie als längste internationale Tramlinie.

Höchster Punkt
603 m
Zielpunkt

Tramstation Rodersdorf

Höhenprofil
© outdooractive.com

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs. Gültigen Personalausweis!

Sicherheitshinweise

Für den Aufstieg zu den Burgruinen ist Trittsicherheit erforderlich

Tipps

Zum Abschluss der Wanderung fahren wir mit der Basler Tramlinie 10 auf der längsten internationalen Strassenbahnlinie und zweitlängsten Europas nach Basel.

Zusatzinfos

Anreise

Ziel für Navi: Bahnhofstrasse, 4147 Aesch, Schweiz

Öffentliche Verkehrsmittel

Hinfahrt ab Basel Dreispitz mit S 3 nach Aesch

Zurück ab Station Rodersdorf mit Tram Linie 10 nach Basel.

 

Fahrplanauskunft:

Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

Schweizer Bundesbahnen SBB: www.sbb.ch

Parken

Parkplätze beim Bahnhof Aesch


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